Theaterstück - "Drogen - von Gras zu Crystal"

Begrüßung durch die Schulsozialarbeiterin der Sekundarschule I Wolfen-Nord, Monika Beyer
Bitterfeld-Wolfen: Frauenzentrum Wolfen |

Am 17. Oktober 2014 war der Weimarer Kultur-Express zu Gast im Frauenzentrum Wolfen. In Kooperation mit der Sekundaschule I Wolfen-Nord und dem Verein "Frauen helfen Frauen" e.V. wurde das Theaterstück "Drogen - von Gras zu Crystal" aufgeführt.

Immer mehr Jugendliche konsumieren Cannabis, so hat in deutschen Städten laut Statistik jeder 2. Jugendliche schon einmal gekifft. Das Einstiegsalter liegt zwischen 14 und 15 Jahren. Jüngste Forschungen belegen: Cannabis ist eine Einstiegsdroge, es beschleunigt das Suchtverhalten und macht anfälliger für harte Drogen. Vor allem für das sich entwickelnde Gehirn von Teenagern kann das verhängnisvolle Auswirkungen haben. Vom Joint zu anderen gefährlichen Suchtstoffen ist es nur ein kleiner Schritt. Einer dieser Stoffe ist das drastisch wirksame Crystal Meth. Es ist billig und leicht zu bekommen. Der hohe Wirkstoffgehalt und das starke Abhängigkeitspotential machen Crystal zu einer der gefährlichsten Drogen überhaupt. Obwohl die physischen und psychischen Folgen des Konsums alarmierend sind, ist die rasante Ausbreitung der Droge kaum zu stoppen.

Auch Anne und Florian machen in diesem Stück ihre Erfahrungen damit und auch bei ihnen beginnt alles mit dem vermeintlich harmlosen Gras. Was zu Beginn wie ein argloses Ausprobieren scheint, zerstört nach und nach ihre Beziehung, ihr Leben. Aus dem Spaß wird gefährlicher Ernst. In diesem Fall durch Crystal. Aber es könnte auch jedes andere harte Rauschmittel sein. Es beginnt ein kraftaufreibender Kampf gegen die Droge.

"Drogen - von Gras zu Crystal" blickt direkt hinein, in die Hoffnungen, Ängste und Sehnsüchte der jungen Menschen. Es begleitet sie auf ihre Suche nach Freiheit und Identität. Es ist unterhaltsam und lebendig erzählt und zeigt dennoch in aller Härte die verheerenden möglichen Folgen des Drogenkonsums auf.

Die über 70 BesucherInnen verfolgten von der ersten Sekunde an sehr aufmerksam das Stück und konnten ihre Gedanken und Gefühle in der anschließenden Diskussionsrunde freien Lauf lassen.
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