Töpfern mit Schüler*innen der "Schule an der Kastanie"

„Eigentlich ist alles schön, was man mit Liebe betrachtet.“
Christian Morgenstern

Am 18. November 2016 waren wir mit unserer Töpferfee Gesine Friedrich in der Schule an der Kastanie in Bitterfeld um mit den Kindern zu töpfern. Jeder, der sich schon einmal künstlerisch betätigt hat, weiß, das sich damit ein Raum jenseitig von allem Alltäglichen erschließt, indem gerade dessen Belange ihr Gewicht verlieren. Dabei entspringt Kunst einer tieferen geistigen Ebene als Intellektualität und sprachlichem Ausdruck. Aus dieser Tiefenregion des Unterbewussten lässt sich bei jedem Mensch ungeahntes, kreatives Potenzial erschließen. Dies wollten wir den Schülerinnen und Schülern mit unserem Töpfer-Projekt ermöglichen.

Das Arbeiten mit Ton bedeutete zunächst, Erde in die Hand zu nehmen und „sich die Hände dreckig zu machen“. Über diverse Bewegungsübungen wurde der Ton dann in die Form gebracht und letztendlich nach individuellen Wünschen und Vorstellungen gestaltet. Dabei stand nicht der Perfektionismus im Vordergrund, denn wie oben das Zitat von Christian Morgenstern besagt, ist alles schön, wenn man es mit Liebe betrachtet. So war es uns wichtig, gleich von Beginn an zu sagen, dass nichts Falsch sei und sich jeder frei entfalten kann. Voller Freude und Enthusiasmus waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache und haben wundervolle Arbeiten angefertigt. Knapp eine Woche später, am 28. November 2016 besuchten wir die Klassen erneut und brachten ihre gebrannten Werke mit. Nun galt es, diese mit Farbe zu versehen. Jedes Kind konnte sich dabei individuell entfalten und so arbeiten, wie es ihm gefiel.

Bereits zum zweiten Mal waren wir an der Förderschule für Kinder mit Geistig- und Mehrfachbehinderung und es hat uns wieder viel Spaß bereitet.
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