Die Neujahrswanderung des Harzklubs Quedlinburg am Heiligen Drei Königs Tag

Große Sandhöhlen im Heers (Blankenburg)
Blankenburg (Harz): Burg Regenstein | Passend zum Feiertag konnten die Freunde der Harzer Wandernadel gleich 3 Stempelstellen aufsuchen. Die Wanderung begann am Wanderparkplatz der Burgruine Regenstein. Unter der Leitung unseres Wanderführers ging es über Waldwegen hinauf zur ersten Stempelstelle. Sie befindet sich unterhalb des Eingangstor zur Burgruine Regensteins.

Burgruine und Festung Regenstein

Im Jahre 1169 wurde die Burg auf dem Regenstein erstmals urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde von den Grafen vom Regenstein das Große Schloss in Blankenburg errichtet und gleichzeitig die Burg Regenstein als Wohnsitz aufgegeben. Anschließend, da keine Nutzung mehr erfolgte, verfiel die Burg und wurde zur Ruine. Als neue Eigentümer bauten die Preußen 1670 die mittelalterliche Burgruine zu einer Festung aus. Im Siebenjährigem Krieg (1756 - 1763) wurde die Festung durch die Franzosen erobert und zerstört. Außer der Umfassungsmauer mit dem Tor sind nicht mehr viel Spuren, von der einstigen Burg und späteren Festung, zu finden. In dem Sandsteinfelsen sind die vielen, über Jahrhunderten geschaffenen, großen unterirdischen .Felsenräume recht gut erhalten. 



  Unser  nächstes Ziel war die Bastion Ludwigsburg. Zum Schutz der Festung wurden mehrere Bastionen angelegt. Diese wurden durch vorgelagerten Erdwälle geschützt. Weiter ging es zu den Kleinen Sandhöhlen. Diese Sandhöhlen sind eigentlich Sandsteinfelshöhlen, die bereits im Mittelalter geschaffen wurden. Der gewonnene Sand aus den Sandkuhlen wurde vom Mittelalter bis Ende des 19. Jahrhunderts hauptsächlich als Stubensand verwendet. Vorbei an dem Pastorenstein, hier soll im Jahre 1821 der Börnecker Pastor im Wald erfroren sein, wanderten wir weiter zu den Großen Sandhöhlen. Hier befindet sich eine weitere Stempelstelle. Die Großen Sandhöhlen haben etwa die Größe eines Fußballfeldes. Mitten auf der fast ebenen Fläche erhebt sich eine Sandsteinfelsformation, die evtl. für kultische Zwecke in vorchristlichen Zeiten genutzt wurde. Unser Mittagsbrot  nahmen wir an einer Lichtung, dem Regensteinsblick ein. Das letzte Ziel unserer Wanderung war die rekonstruierte Regensteinmühle mit der dritten Stempelstelle. Von hier ging es, an der Mami und Papi Bank vorbei, zurück zum Parkplatz. Mein Dank geht an den Wanderführer Manfred Böhm, der uns sicher durch das Waldgebiet rund um den Regenstein führte. 
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3 Kommentare
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 11.01.2018 | 13:50   Melden
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Kurt Kuchinke aus Ilberstedt | 11.01.2018 | 16:12   Melden
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Kurt Kuchinke aus Ilberstedt | 11.01.2018 | 16:22   Melden
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