Ostalgie erleben - Barkas kann gemietet werden

Barkas B1000 Fensterbus des Netzwerk Apostolische Geschichte
Merseburg (Saale): Netzwerk Apostolische Geschichte | Nach dreijähriger aufwendiger Restauration, ausschließlich finanziert durch Spendengelder, fährt in Merseburg ein Barkas B1000 wieder im alten Glanz.

Der 1975 erstmals zugelassene B1000 mit Dreizylinder-Zweitaktmotor wurde vom Förderverein Netzwerk Apostolische Geschichte, welcher in Merseburg einen Zweitsitz hat, umfangreich restauriert. Mit 46 Pferdestärken und immerhin acht Sitzplätzen ist der 1961 erstmals vorgestellte "Schnelltransporter" Barkas B1000 ein echter Blickfang.

Zur Zeiten der DDR war der B1000 der meistgenutzte Kleinbus und Kastenwagen. Ob als Krankenwagen, Feuerwehrauto, Lieferfahrzeug der volkseigenen Betriebe oder Ausflugsfahrzeug für manche Pionierlager - nahezu jeder DDR-Bürger ist schon einmal B1000 gefahren. Gehasst für seine unzähligen Macken und geliebt für seine Zuverlässigkeit war und ist der Barkas auch Inbegriff der ehemaligen ostdeutschen Kultur.

Liebhaber von Ostmobilen können diesen B1000 künftig auch mieten. Anfragen sind an Sebastian Müller-Bahr unter der Email barkas@apostolische-geschichte.de zu stellen.

Das Netzwerk Apostolische Geschichte wurde 2008 gegründet und beschäftigt sich als gemeinnütziger Verein mit der Erforschung der Geschichte und Theologie der apostolischen Glaubensgemeinschaften. Der Verein hat den Sitz in Steinhagen und unterhält dort unter anderem das erste freie Archiv mit Bibliothek zur apostolischen Kirchengeschichte. Der Barkas B1000 ist das Werbemobil des Netzwerks und wird auf Veranstaltungen und Kirchentagen eingesetzt.
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