Die Landratswahl Kandidaten für den Saalekreis 2014 und deren Aussagen zum Tourismus – heute die Landratskandidatin Dr. Verena Späthe SPD

Landräte werden in Sachsen-Anhalt für eine Amtszeit von sieben Jahren gewählt. Nun steht die Wahl eines neuen Landrats bzw. Landrätin zur Kommunalwahl im Mai 2014 an. Der derzeitige Amtsinhaber Frank Bannert (CDU) wird wieder zur Wahl antreten. Im Vorfeld des Wahltermins hatten sich die SPD, die Grünen und Die Linke auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen versucht, was aber gescheitert ist. Insgesamt gibt es für die Wahl des Landrats für den Saalekreis vier Kandidaten. Die Redaktion des Wasserturmland-Magazins hat diesen vier Landratskandidaten Fragen zum Thema Tourismus gestellt, die von ihnen beantwortet wurden und nun im touristischen Bürgerinformationsmagazin veröffentlicht werden. Hier ein kleiner Auszug aus den Antworten der SPD Landratskandidatin Dr. Verena Späthe:

Verena Späthe, ist die Landratskandidatin der SPD und sitzt seit 2006 im Landtag. Tourismus als Thema für den Wahlkampf wurde in ihrer Antrittsrede nur in einem Nebensatz angesprochen: …Wir müssen gemeinsam dem Saalekreis ein Leitbild geben und da ist die gleichrangige touristische Vermarktung des Kreises nur ein Beispiel... Nun nimmt Sie ausführlich Stellung zu den touristischen Fragen der Redaktion.

Die Redaktion: Was hält Ihre Partei und Sie von der Festlegung einer wirtschaftlich tragbaren Tourismusregion gegenüber einer touristischen Ausrichtung allein auf den Geiseltalsee wie bisher?

Frau Dr. Verena Späthe: Die Erarbeitung eines Leitbildes für den Saalekreis insgesamt, das auch die Erarbeitung eines saalekreisweiten Tourismuskonzepts umfasst, ist eine vordringliche Aufgabe. Da Sie sehr richtig bemerkten, dass das Geiseltalseegebiet allein für eine Tourismusregion zu klein ist, ist eine sinnvolle Ausweitung nötig. Der Geiseltalsee muss eingebettet werden in die Beziehungen zu seinem Umland, damit Gäste länger in der Region verbleiben. Dazu sind zahlreiche und vielfältige Angebote, die nur durch überregionale Konzepte und Zusammenarbeit der Akteure erreichbar sind, nötig. Der See bleibt in dieser Region ein Schwerpunkt.


Die Redaktion: Ist ein umfassendes Touristisches Gesamtkonzept nicht von größter Wichtigkeit und warum gibt es dieses noch nicht?

Frau Dr. Verena Späthe: Ich habe auf die Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts (siehe Frage 1: Leitbild) nachdrücklich hingewiesen.

Die SPD Saalekreis plant die Entwicklung eines gemeinsamen Tourismuskonzepts für den Saalekreis unter Einbeziehung der Kommunen und im Tourismus Tätigen. Grundlage ist die Analyse der touristischen Stärken und Schwächen der Kommunen.

Es gibt bereits eine Reihe guter Ansätze, vor allem im Bereich des Geiseltals, unter anderem mit dem Zukunftsforum Geiseltal in der Pfännerhall oder der Expertenrunde Geiseltalsee unter Beteiligung des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt, an denen ich mitwirke.

Wichtig aus unserer Sicht ist die Einigkeit und Zusammenarbeit der Anrainerkommunen des Geiseltalsees und die Einbeziehung der Umlandgemeinden; hier ist eine moderierende Unterstützung durch den Landkreis notwendig.

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