Die Suche nach einer Tourismusregion im Saalekreis

Designvorschlag des Logos für die neue "Tourismusregion-Geiseltal" - eine - Verbindung zwischen den Wassertürmen, dem Wasser und den Seen der Region .
Der Geiseltalsee, die angebliche Touristische Wunderwaffe, ist keine Tourismusregion, sondern einfach nur ein See wie viele, die in den Jahren nach der Wende aus Flutung von Braunkohlegruben entstanden sind. Dazu gehört er zu einer der letzten gefluteten Seen in Mitteldeutschland und hat außer seiner Größe nicht viel vorzuweisen. Und immer wieder wird von einer Tourismusregion Geiseltalsee gesprochen, die es nicht gibt und auch wirtschaftlich nicht tragbar ist. Der Geiseltalsee ist als Tourismusregion viel zu klein gedacht in vielen Köpfen der momentan verantwortlichen, benötigt wird eine wirtschaftlich tragfähige Tourismusregion.

Unsere Region zwischen Unstrut, Saale und Halle gehört eigentlich zur Tourismusregion Saale-Unstrut-Halle und hat innerhalb der Tourismusregion die flächenmäßig größte Ausdehnung, findet aber unter der zuvor genannten Tourismusregionen kaum den entsprechenden Stellenwert und Vermarktung – sie stellt einen fast weißen Fleck dar. Daher muss Ausschau nach einer anderen tragfähigen Konstruktion gehalten werden.

2007/8 wurde unsere Regional als 6. Landtourismusregion von Sachsen-Anhalt in einer Tourismusstudie des Bundeslandes Sachsen-Anhalt angesehen und sollte sich zu einer eigenständigen Tourismusregion entwickeln. Passiert ist aber in den Jahren nicht sehr viel, außer der Flutung des Geiseltalsees ohne für eine schnelle Freigabe der Wasser- und Uferflächen zu Sorge zu tragen, ohne die eine Touristische Nutzung eigentlich nicht möglich ist.

Wenn man die touristische Situation der Region genau betrachtet, hatte man vor Jahren mit dem Meersebuger Land, in den Grenzen des alten Landkreises, schon einmal eine funktionierende Tourismusregion. Auf diese Region sollte flächenmäßig zurückgegriffen werden, da sie sich auch weitestgehend mit der vorgesehenen 6. Landtourismusregion von Sachsen-Anhalt deckt.

Für diese ländliche Tourismusregion die nun flächenmässig definiert ist, benötigt man dann auch einen passenden Namen der die Region mit dem Seengebiet verbindet. Der Name „Tourismusregion Geiseltal“ schiebt sich sehr schnell in den Vordergrund. Schwieriger wird es bei der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal. Hier kann aber auf ein Symbol zurückgegriffen werden, das in unserer Region eigentlich in jeder Stadt und Dorf anzutreffen ist, dem Wasserturm. Recherchen haben ergeben, dass wir die Region mit der größten Dichte von Wassertürmen in Deutschland sind, so die „Tourismusregion Geiseltal“ so das „Land der Wassertürme“ darstellt. Fahren Sie einmal mit einem offenen Blick für Wassertürme durch unsere Region, sie werden überall auf Wassertürme stoßen - Technische Bauwerke ohne die es unsere Region so nicht geben würde!

Ein entsprechendes Logo wurde zwischenzeitlich entwickelt, dass in einem Kreis einen stilisierten Wasserturm und Wasserwellen enthält. So wird die Verbindung zwischen den Wassertürmen, dem Wasser und den Seen der Region grafisch zusammengeführt.

Es würde mich freuen, wenn sich ganz viele hier mit Kommentaren äußern – eine Diskussion zu Stande kommt, die die Region belebt!
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 18.02.2014 | 22:56   Melden
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