Gedanken für die Zeit zwischen den Jahren – an die Adresse der Stadtverordneten und den Mitgliedern des IFV

Bevor es in die Weihnachtspause und in ein neues Jahr hinein geht, will die Redaktion vom „wasserturmland-magazin“ allen Akteuren und Politischen Entscheidern am und um den Geiseltalsee noch einiges mit auf den Weg geben, worüber diese in der etwas ruhigeren Zeit zwischen den Jahren nachdenken sollten. Es betrifft die neue Tourismus-Saison 2015 und die Aktivitäten um eine touristische Vermarktung über den IFV.

Seit April 2014 versucht nun die IFV die touristische Vermarktung des Geiseltalsees allein an sich zu ziehen und wird dabei von den Parlamenten der Anrainerstädte unterstützt. Nur einige wenige Parlamentarier aber auch Vereinsmitglieder des IFV hinterfragen dabei den Ablauf und die Inhalte.

Momentan sieht es so aus, dass der gesamte Ablauf und die Umsetzungshandhabung enorme rechtliche Problematiken aufwerfen, die zu einem Scheitern des Projektes gleich schon zum Start führen könnte.

Scheinbar haben sich die Akteure nicht entsprechend im Vorfeld informiert, denn nach den Informationen, die der Redaktion vorliegen, müsste die Vergabe der Tourismusvermarktung offiziell von der Stadt Braunsbedra, bzw. den Anrainerstädten ausgeschrieben werden, da es sich ja um eine Dienstleistungskonzession handelt. Evtl. würde dies sogar eine Europaweite Ausschreibung betreffen. Dies ist nicht erfolgt bzw. nicht vorgesehen. Klagen sind aus den Sachverhalten ähnlich gelagerter Fälle zu erwarten.

Es steht zudem im Raum, ob der IFV als Anbieter eigener touristischer Dienstleistungen einen ungerechtfertigten Einfluss auf das Marketing zu seinen Gunsten und zum Nachteil der anderen Akteure durch die Übernahme als alleiniger Tourismusvermarkter ausüben könnte. Auch hier sind aus den Erfahrungen ähnlicher Fälle mit jahrelangen Klagen zu rechnen, die die Seriosität der Tourismus Vermarktung zum Absurdum führen dürfte.

Scheinbar ist sich der IFV auch den steuerrechtlichen Problematiken nicht bewusst, denn die 30.000 Euro Zahlung der Stadt, könnte den ganzen Verein Umsatzsteuerpflichtig machen. Meist sind solche Auswirkungen für einen Verein katastrophal!

Aber auch die als absolut gering eingeschätzte Personaldecke von zwei Vollzeitkräften für das gesamte Projekt lässt an einer Erfassung der Aufgabenfülle des IFV zweifeln, zudem der Sparkassenverband als Minimum hier von 3 Vollzeit und drei Teilzeitkräften ausgeht.

Das Redaktionsteam hat eine ganz große Bitte, zu der ganz viele ihren positiven Teil dazu tun können. Sprechen Sie die Stadtverordneten der Geiseltalsee Anrainer und die Vereinsmitglieder des IFA direkt an, machen Sie diese auf die Problematiken aufmerksam und bitten sie diese sich nochmal mit dem Themenbereich zu befassen und sich umfassend selbst zu informieren, denn Unwissenheit rechtfertigt keine Fehler!

Mehr zur Thematik findet man auf www.wasserturmland-magazin.jimdo.com!
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