Noch Landrat und erneuter Landratskandidat Herr Bannert hat die Zeichen der Zeit eindeutig verschlafen!

Beim MZ-Wahl-Duell zur Stichwahl des Landrats des Saalekreises am 11. Juni 2014 zeigte sich überdeutlich, dass der bisherige Amtsinhaber und erneute Landratskandidat Herr Bannert, eindeutig die Zeichen der Zeit verschlafen hat. Nötige Denkprozesse in Richtung dem hohen Stellenwert des Tourismus für die Region, wurden in seiner bisherigen Amtszeit nicht vollzogen und werden nach seinen Aussagen beim Wahlduell, auch in den nächsten 7 Jahren nicht zu erwarten sein, wenn er als Landrat nochmals gewählt wird.

Auf eine Publikumsfrage zur Zukunft der Tourismus-Vermarktung im Saalekreis, äußerte Herr Bannert, dass er diesen Bereich nicht für wirtschaftspolitisch bedeutend hält. Die Redaktion möchte dazu anmerken, dass der Tourismus an zweiter Stelle nach der Chemischen Industrie im Saalekreis steht – liest er denn seine eigenen Statistiken nicht?

Frau Eisenreich, seine Gegenkandidatin sieht im Tourismus allerdings ein großes wirtschaftspolitisches Potential, wie alle anderen Parteien, außer der CDU, die bisher eine Aussage dazu wohl bewusst verweigert hatte, jetzt aber Farbe bekennen musste. Für Herrn Bannert taugt der Tourismus wohl hauptsächlich für Fototermine und Shakehand-Veranstaltungen mit Landes- und Bundespolitikern, für mehr aber leider nicht!

Die Mehrzahl der Problematiken in der Fragerunde des Publikums bezog sich dann aber doch immer wieder auf Themen die direkt mit dem Tourismus zusammenhängen. Ein Bad Dürrenberger vermisst zum Beispiel die Würdigung seiner Solestadt und eine klare Aussage zur Zukunft von Deutschlands längstem Gradierwerk, was ja auch wieder direkt mit dem Tourismus und der Wirtschaftskraft (Bad Dürrenbergs) zusammenhängt.

Ein Merseburger fragt nach einem Verkehrskonzept des Kreises, insbesondere in Bezug auf die Anbindung Merseburgs an Leipzig. Auch hier spielt der Tourismus eine bisher unterschätzte Rolle, denn mit diesem kann wie im Harz deutlich aufgezeigt ein wesentlich höheres Beförderungsaufkommen regeneriert werden, was zum einen direkt den ländlichen Nahverkehr zu gute kommt und den dadurch berechtigten Verbindungen in die großen Städte.

Die Häufung von touristischen Problematiken in den letzten Wochen lässt aber keine Vogel-Strauß-Politik mehr zu, wer dies als Landratskandidat nicht erkennt, wird federn lassen müssen, bzw. für die Versäumnisse geteert und gefedert werden.

Weitere Berichte zur Landratswahl 2014 im Saalekreis finden Sie hier.
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