Die Bahn auf dem Vormarsch

Es gibt wieder eine große Veränderung, die es Anwohnern in der Umgebung von Sachsen-Anhalt und Sachsen leichter machen soll, von A nach B zu kommen, ohne die ganzen Abgase des Autos in die Luft zu pumpen und stundenlang im Stau zu stehen.

Na ja die Neuerung bedeutet auch nicht gerade, dass man ab jetzt überall mit der höchsten Pünktlichkeit ankommt: Mit der Eröffnung des Leipziger City-Tunnels ist die neue Mitteldeutsche S-Bahn am 08.12.2013 in Betrieb genommen worden. Diese hat ein Streckennetz, welches sich auf 1.555 Kilometern und einer Fläche von 5.744 Quadratmeter erstreckt. Die Passagierliste von ca. 48.000 Menschen pro Tag ist enorm.

Durch die Aufnahme von sechs neuen Linien und insgesamt 100 Stationen, können sehr viel mehr Anwohner mithilfe der vielen gebotenen Sitzplätze als Bahn-Passagiere ins Leipziger Stadtzentrum gelangen und das ganz ohne lästiges Umsteigen. Das ist natürlich ein großartiger Fortschritt und eine Erleichterung. Vor allem für Personen, die sich aus unterschiedlichen Gründen nicht mit dem Auto auf den Weg nach Leipzig machen können. Das hat sich wohl auch die Chefetage der Bahn gedacht, denn diese haben sich errechnet, dass sich der Zuwachs an Zugfahrern in den nächsten vier bis fünf Jahren um 30 Prozent erhöhen wird. Logisch, dass eine neue Trasse gebaut wurde, bei der erwarteten Gewinnmarge. Bleibt nur zu hoffen, dass die Züge nicht irgendwann verdreckt oder überfüllt sind, wie in anderen Orten auch. Schließlich wird bei der Bahn signifikant an Mitarbeitern gespart, die die Züge warten könnten.

Sicherheit ist geboten


Doch erst einmal sieht es sehr gut aus. Um die dazukommenden Strecken und Mitfahrer kompensieren zu können, wurden 51 Elektrotriebwagen für eine neue Fahrzeugflotte zusammengestellt. Die daraus entstehenden Kosten für die Bahn belaufen sich auf rund 200 Millionen Euro. Das ist schon eine Menge, wenn man sich aber die Passagierzahl und damit verbundenen Einnahmen hochrechnet, wird wohl jedem klar, dass die Bahn mit diesen dazu gekommenen Linien über kurz oder lang ihren Gewinn einschreiben kann.

Für die Sicherheit der neuen Züge ist eine Probezeit von zehn Nächten eingeführt worden. In diesen Probefahrten wurden unterschiedliche Szenarien durchgespielt mit positiven Ergebnissen die dazu führen, dass die Bahngesellschaft auch für diesen Streckenabschnitt Sicherheit für Mitfahrer garantieren kann. Wobei es hundertprozentige Sicherheit nie gibt, das ist eine Illusion.
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