Sehnsucht nach Schnee

Knapp ein Jahr haben Winterbegeisterte wieder mal warten müssen. Doch es hat sich gelohnt: Der Start in die Wintersportsaison ist am Samstag den 07.12.2013 offiziell über die Bühne gegangen und es liegt an vielen Stellen des Thüringer Waldes tatsächlich soviel Schnee, dass man sich auf die Bretter schnallen kann.

Diese frohe Kunde zu übermitteln ist natürlich ein Genuss und sorgt auch für das richtige Feedback: Seid Sonnabend sammeln sich an den Rennstegen hunderte begeisterte Skilangläufer. Begierig darauf den Schnee auf eine der besten Arten zu genießen: durch die schnelle Abfahrt. Macht das nicht Feez? Kann mich noch erinnern, wie ich als Jugendliche den Postboten geschockt habe, als ich auf Brettern unter sein Auto rutschte, weil ich nicht wusste, wie man mit Skiern bremst…

Vor Beginn der Wintersportsaison diesen Jahres, ist noch sehr viel verbessert worden mit einschlagender Wirkung. Unter anderem ist ein neuer 142,1 Kilometer langer Ski-Wanderweg angelegt worden, welcher die einzelnen Ski-Gebiete miteinander verbindet. Um die lange, neu beschilderte Strecke durchgängig spuren zu können, sind insgesamt 14 neue Pisten- und Loipenspurgeräte angeschafft worden. Man kann sich also gemütlich auf die Bretter stellen, von einer Ski-Abfahrt zur nächsten wandern, sich den Spaß nach unten gönnen und sich auf den Weg zur nächsten Anlage machen. Natürlich steht es jedem frei zu entscheiden, ob er jede Abfahrt mitnehmen möchte oder die ein oder andere lieber überspringen möchte.

Spaßige Erlebnisse für groß und klein

Es gibt auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, so dass auch die ganz kleinen Schneeliebhaber nicht nur Schneemänner bauen müssen, sondern auch mit Spaß am Skifahren teilnehmen können. Damit auch die daneben stehenden Mütter beruhigt zusehen können, wie ihr Kleiner den Weg nach unten auf den Brettern bleibt, gibt es eine Skikinderschule. Da wird so praktisch wie nur möglich gezeigt, wie man beispielsweise lenkt oder bremst. So kann auch dieser Ausflug für die ganze Familie ein spaßiges Erlebnis werden und bleiben. Das hätte ich damals wohl mal wahrnehmen sollen! Allerdings gab es Skilehrgänge dort zu meinen Kindertagen noch nicht, und meine Eltern sahen es auch nicht für nötig an.

Nach ein paar Tagen mag es dem ein oder anderen auf den Brettern vielleicht langweilig werden. Das ist überhaupt kein Problem. Allein die wunderschöne weiße Landschaft ist so begeisternd, dass man auch den Männern die positiven Seiten eines Spaziergangs aufweisen und so warm eingepackt durch die Dörfchen oder freie Natur wandern kann.

Oder man nutzt weitere bunt gemischte Angebote des Wintersports. Beispielsweise kann man den Abfahrtsteg auch mal auf einem Snowboard schnell hinter sich lassen. Wer so einen Urlaub gerne mal erleben möchte, bisher aber noch keine Erfahrungen in Wintersportarten gesammelt hat, braucht nicht eingeschüchtert zuhause zu bleiben. Es gibt immer Ski- Snowboard- oder andere Schulen die sich helfend bereitstellen. Außerdem geht bei allem Neuen nichts über das Motto „Probieren geht über studieren“.
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