Sachsen-Anhalt - Wirtschaftsregion mit Zukunft

Das vergleichsweise kleine Bundesland Sachsen-Anhalt als attraktive Wirtschaftsregion? In der Tat. Nicht erst seit dem Fall der Mauer nimmt diese Region einen immer wichtigeren Stellenwert ein für erfolgsorientierte Unternehmen aus dem In- und Ausland. Konzerne wie Bayer in Bitterfeld oder der US-amerikanische Flachglashersteller Guardian Industries machen es seit Jahren vor. Und die Statistiken sprechen für sich: Die Zahl internationaler Investoren ist im Vergleich zu anderen Bundesländern gerade in diesem Bundesland besonders hoch. Wen wundert es, angesichts der attraktiven wirtschaftlichen Gegebenheiten vor Ort?

Regionale Branchen in Sachsen-Anhalt


Seit vielen Jahren sind in dieser Region zum Beispiel Unternehmen aus dem Schwermaschinenbau ansässig, aber auch andere Branchen wie die Landwirtschaft - zum Beispiel in der Altmark und in der Börde - sind hier von wesentlicher Relevanz. Des Weiteren sind hier zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen sowie auch Großkonzerne aus der Automobilindustrie, der Windenergie sowie aus den Bereichen Forschung und Entwicklung ansässig. Ebenfalls ist das so genannte Mitteldeutsche Chemiedreieck von zentraler Bedeutung und zwar nicht nur für das Bundesland Sachsen-Anhalt selbst, sondern auch für die Erdöl- und Chemieindustrie in ganz Deutschland.

Es ist noch nicht allzu lange her, als das Kernkraftwerk Stendal von besonderer Bedeutung für die Region war, wobei das Schkopauer Kraftwerk mittlerweile das größte von ganz Deutschland ist. Zudem ist vor Ort der größte Windpark Deutschlands zu finden, wobei das Bundesland in der Kategorie Erneuerbare Energien gar in der Rubrik "Wirtschaftsmotor" den ersten Platz erhielt. Auch die Medienbranche ist in der Region vertreten, wobei hier die Medienanstalt Sachsen-Anhalt mit Blick auf den Mitteldeutschen Rundfunk sowie weitere Regionalsender von zentraler Bedeutung ist. Ganz gleich, ob Funk oder Fernsehen: Beide Segmente des Medienbereichs sollen in der Region in Zukunft sukzessive ausgebaut und erweitert werden.

Wichtige Argumente für die Region als wichtiger Standortfaktor


Die Verkehrsanbindungen sind hervorragend, was nicht zuletzt auch durch den Interkontinental-Flughafen Leipzig-Halle oder die bedeutsamen Wasserstraßen begründet werden kann. So laufen die Elbe, die Saale, der Mittellandkanal oder auch der Elbe-Havel-Kanal durch die Region, wobei die Häfen in Halle an der Saale und Magdeburg von grundlegender Bedeutung sind. Wie aktuelle Zahlen und Strukturdaten belegen, ist auch das hervorragend ausgebaute überregionale Straßennetz bzw. die Bahnstrecken mit ihren Bahnknoten von immenser Bedeutung - sowohl mit Blick auf die nationale, als auch auf die internationale Wirtschaft. Die unmittelbare Nähe zum individuell relevanten Absatzmarkt der vor Ort ansässigen Betriebe sowie auch die zeitnahe Verfügbarkeit von Rohstoffen sprechen in Anbetracht dessen für sich. Nicht zu vergessen ist darüber hinaus der Aspekt der attraktiven staatlichen Förderungsmöglichkeiten.

Bildung ist in dieser Region als Standortfaktor ebenfalls von großer Bedeutung, wobei hier beispielsweise Halle an der Saale, Wittenberg sowie Magdeburg als Universitätsstädte nennenswert sind. Das sich stetig verbessernde Bildungsangebot macht die Region immer attraktiver für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es haben sich namhafte Universitäten und Forschungseinrichtungen vor Ort angesiedelt, wie zum Beispiel zwei Fraunhofer-Institute, eine Forschungsstelle des Max-Planck-Institutes sowie Großforschungsinstitute der renommierten Helmholtz-Gemeinschaft. Auch die Stadt Dessau-Roßlau ist in diesem Zusammenhang nennenswert, denn hier ist das modernste und größte Berufsschulzentrum Sachsen-Anhalts ansässig. Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen am Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft in der Lutherstadt Wittenberg sind als weiteres Gütesiegel für Qualität und Zukunftsorientiertheit in Sachsen-Anhalt bekannt.

Online-Recherchemöglichkeit nach Unternehmen

Die Wirtschaftsförderung Mitteldeutschland sowie die zuständige IHK Madgeburg und IHK Halle-Dessau tragen dazu bei, die Attraktivität der Region sukzessive zu steigern. So investiert das Bundesland jährlich mehrere Millionen Euro, um die ortsansässigen Unternehmen zu stärken. So ist die Entwicklung innovativer Ideen erst möglich und neue Arbeitsplätze können geschaffen werden. Die Online-Recherchemöglichkeit nach Unternehmen in Sachsen-Anhalt hilft überdies dabei, dass Unternehmen noch einfacher und zielorientierter Kooperations- und Geschäftspartner finden, wie beispielsweise mit Hilfe der freien Firmendatenbank Industrystock. Ebenso vielversprechend ist der jährliche Vergabekongress, welcher sich an Beschaffungsämter, Vergabestellen sowie an Experten aus Verwaltungen und Unternehmen richtet.
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3 Kommentare
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Heike Graul aus Gerbstedt | 11.08.2015 | 16:47   Melden
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Lenka Kerez aus Bräsen | 21.08.2015 | 15:11   Melden
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Ter Spann aus Südliches Anhalt | 25.09.2015 | 09:12   Melden
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