Harzer Naturistenstieg

Dankerode: Wippra | Eine neue Idee ist es nicht: Schon der Wanderprediger und Kohlrabiapostel, Gustav Nagel aus der Altmark pflegte den textilfreien Naturauftritt. Er schwärmte ebenso, wie die Wanderfreunde auf dem Wanderweg durch das Wippertal zwischen Wippra und Dankerode, für das hüllenlose Naturereignis. Zum romantischen Naturverständnis wird während des Spazierganges auf enge Bekleidung verzichtet.
Die herrliche Natur auf dem Harzer Naturistenstieg, rund um das Wippertal, wird auf unmittelbare Weise genossen. Es ermöglicht den direkten Kontakt mit Wind, Sonnenstrahlen, Temperatur, mitunter auch mit Regentropfen. Aufdringliche Mücken riechen den auf der Haut verdunsteten Schweiß sofort und stechen zu. Mückenspray und Sonnenschutz sind zu empfehlen. Einige Wanderer verzichten auf hinderliches Schuhwerk (Aua!) und einem lästigen Rucksack, um das ungezwungene Körpererlebnis komplett zu spüren. Dieses Accessoire wird jedoch benötigt um Getränke, Proviant, evtl. schützende Bekleidung mitzutragen.
Der Streckenverlauf des Harzer Naturistenstiegs ist landschaftlich idyllisch reizvoll. Auf den dreizehn Kilometern langen Rundweg, südlich des Wipperstauseens, gibt es kleinere Seitenwege. Hier kann der unverhüllte Ausflügler den künstlichen See und die harmonische Flora und Fauna zu bestaunen.
Auf dem Nacktwanderweg besteht keine "Ausziehpflicht". Da bin ich aber froh. Es dürfen gleichwohl bekleidete Wanderer diesen Weg in gewohnter Weise abschreiten.
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