Der Fall Skripal und die internationale Krise

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"Was bedeutet das Wahl-Ergebnis in Russland für die internationalen Krisen, Herr Platzeck?" -
das Interview Christian Aichners mit dem ehemaligen SPD-Chef und aktuellen Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck,
vom 22. März 2018 hat Frau Bendick schnell in der Arbeitsmappe verschwinden lassen, da ich nicht rechtzeitig die erforderliche Zustimmung einholen konnte.

Wie ich erfuhr, ist Herr Aichner im Urlaub gewesen. Aber heute bekam ich seine Mail mit der folgenden Äußerung:

"Gerne dürfen Sie einzelne/kurze Textpassagen als klassisches Zitat online stellen und dann auf das vollständige Interview bei uns verlinken - es komplett online zu stellen, ist aber leider nicht möglich.

Beste Grüße,

Christian Aichner 
Editor Team News und stellv. CvD 
1&1 Mail & Media GmbH"

Nach wie vor ist der Fall Skripal nicht abgeschlossen, sondern nimmt beispielhaft für das Fortbestehen der internationalen Krise zwischen dem Westen und Russland seinen Lauf.

Zum Fall Skripal finde ich besonders die folgende Äußerung Platzecks non Bedeutung:

"Russland sollte weniger Sarkasmus und mefhr Kooperation zeigen und vom Westen würde ich mir in erster Linie wünschen, dass wir das bewährte Prinzip der Rechtsstaatlichkeit nicht außer Acht lassen.
Das heißt, dass wir erst einmal Beweise erheben, dann Verdächtige benennen und dann erste Schlussfolgerungen ziehen. Das haben wir in dem Fall in Teilen auf den Kopf gestellt.

(Laut Großbritannien gibt es diese Beweise aber doch. Aichner) 

Aber erst jetzt soll die Kontrollkommission für Chemiewaffen anfangen, eine eigene Untersuchung einzuleiten. Und erst in 14 Tagen werden dann belastbare und unabhängige Ergebnisse vorgelegt werden. Wir haben aber jetzt schon - salopp gesagt - den Täter erschossen."

Auch sonst halte ich das Interview für lesenswert.
Siehe: https://www.gmx.net/magazine/politik/bedeutet-wahl...

„Die Argumentation im Fall Skripal erinnert mich ein bisschen an eine Urteilsverkündung nach dem Motto ‚Die Tat war dem Beschuldigten nicht nachzuweisen, aber es war ihm zuzutrauen‘“, kritisierte der SPD-Politiker Verheugen, der von 1999 bis 2010 EU-Kommissar war. Und er mahnte: „Die Haltung, dass Putin und die Russen im Zweifel für alles verantwortlich sind, ist eine Vergiftung des Denkens, die aufhören muss.“
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