6. Heise-Kunstpreis 2013

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In der Ausstellung werden eine Vielfalt und größtenteils interessante Werke gezeigt. Nun steht es dem Initiator eines solchen Events frei, die Rahmenbedingungen zu bestimmen, diese zugunsten künstlerischer Freiheit und Qualität zu lenken.
In diesem Jahr stellen sich dem Wettbewerbsmotto "Heimat" Künstler eines sehr großen Einzugsgebietes.
Ein paar Reaktionen aus dem Sachsen-Anhaltischen, Dessauischen Publikum, zu dem ich auch zähle, sollte man in Worte fassen.
Ich meine u. a. die Kriterien der Messlatte zum Heise-Kunstpreis 2013.
Was möchte der Veranstalter erreichen?
Möchte das Autohaus Heise über die Künstler eine Werbekampagne organisieren, möchte es ein zusätzliches Standbein (Kunstmarkt/Galerie) entwickeln oder sollten Künstler unserer Region in einen Wettbewerb treten, sich messen, sich entwickeln und weiter entfalten?
Der Anteil regionaler Künstler an den gezeigten Künstlern wird als zu gering angesehen.
Auffallend ist die Schieflage, wenn Diplomkünstler und Meisterschüler aus Hochschulen, also professionell ausgebildete Künstler gegen Laienkünstler und /oder Autodidakten im Wettbewerb antreten.
Die künstlerische Arbeit des Preisbildes erinnerte mich schlagartig an die unzähligen Fotobilder von Gerhard Richter, z.B. Familie am Meer, 1964 oder Onkel Rudi, 1965. Seine Fotobilder, oft mit dem zu seinem Markenzeichen gewordenen "Richter'schen Wischeffekt", enstanden vor ca. 50 Jahren und waren damals etwas Neues. So gesehen, ist in meiner Wahrnehmung der Beitrag "Junge" eine ausgezeichnete , durch handwerkliches können beeindruckende, Imitation, aber ich würde Originalität und Fantasie vermissen.
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