Ein bisschen wie Sonntag ...

Morgens am Küchenfenster
Gestern war mir zeitweise ein bisschen wie Sonntag, obwohl der Tag recht früh begann und ich am Vormittag auch noch zu einem Termin musste. Aber gegen elf war unser Besuch da, ein guter Bekannter aus Wolfen, den wir anlässlich der Adventszeit zum Mittagessen und Kaffee eingeladen hatten.

Bei ein zwei Glas Wein und schöner Musik verging der erste Teil der Zeit. Dann folgte das gemeinsame Mittagessen. Und bis zum Tee am Nachmittag war für die Männer Zeit zu einem Spaziergang, der wegen des Tempos und einer Pause im Stadtpark etwa eine Stunde dauerte und uns in die Marienkirche brachte, wo es allerlei zu kaufen, zumindest aber vor Weihnachten zu sehen, gab.

Besonders beeindruckt war ich von einem Stand, an dem u. a. der Kalender 2016 "Meine jüdischen Augen" mit 6 Linolschnitten von Martha Irene Leps und 6 Farbholzschnitten von Andrea Lange angeboten wurden. Hingewiesen wird auf Rajzel Zychlinski - ihre Gedichte, tief und klar, waren Bildquelle . Und auf der Titelseite ist zu lesen:
Die Armen werden die Erde erben.
Sie werden das Salz tränken
und den Himmel um Verzeihung bitten
mit weißen Totenzähnen.
Die Armen werden die Erde erben.

Da wir für den Rückweg auch Straßenbahn und Bus nutzten, kamen wir zum Tee fast zur ausgemachten Zeit zu Hause an.
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 10.12.2015 | 18:51   Melden
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