Ein Rundgang durch eine Cranachausstellung

Fürstenaltar
Bei trüben Wetter bietet sich der Besuch eines Museums an. In Dessau, Wörlitz und Wittenberg kann man in diesen Tagen Ausstellungen mit Gemälden von Lucas Cranach dem Älteren und dem Jüngeren besuchen. Meine Cousine und ich beschlossen, dem Museum im Dessauer Johannbau einen Besuch abzustatten. Ein paar Gemälde, die uns besonders gefallen haben, möchte ich hier beschreiben. Als erstes fiel unser Blick auf den Dessauer Fürstenaltar. Im Jahre 1510 hat es Lucas Cranach der Ältere auf Lindenholz gemalt. Hier werden Maria mit Kind und die beiden Heiligen Katharina und Barbara dargestellt.
Auf dem linken Flügel sehen wir Friedrich den Weisen und rechts Bruder Johann, den Beständigen. Das Kind hält einen Apfel in der Hand.

Auf dem zweiten Bild, Die Kreuzigung ,beeindruckt, wie viele Menschen Lucas Cranach d. Ä. hier sehr unterschiedlich dargestellt hat.
Bei unserem Rundgang trafen wir den Direktor der Dessauer Gemäldegalerie, Herrn Michels. Bereitwillig erklärte er uns das Bild Die Auferstehung Jesus Christus.
Während die Bewacher des Sarges eingeschlafen sind, steigt Jesus aus seinem Sarg empor. Die Figuren am unteren Rand sollen die Stifterfamilie darstellen. Die 7 Kinder der Familie haben ein Kreuz auf der Stirn. Sie sind gestorben.

Im Kellergewölbe und in der ersten Etage kann man sich über das alte Dessau informieren, das ja zum größten Teil im zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Interessant ist das Wappen der Anhaltiner..Auf ihm sind die Symbole der Städte Dessau, Zerbst, Bernburg und Köthen erkennbar.

Die obere Etage ist dem Flugpionier Hugo Junkers gewidmet.

Wir sind zu dem Schluß gekommen: Ein Besuch im Johannbau lohnt sich.
Es gibt einen Fahrstuhl und auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
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Jürgen Nickel aus Dessau-Roßlau | 06.09.2015 | 20:03   Melden
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