Ein Spaziergang durch den Park von Mosigkau

Der Förderverein Anhaltinische Gemäldegalerie und Georgengarten lud am Samstag zu einem Herbstspaziergang durch den Schlosspark Mosigkau ein. Der Schlossgärtner, Herr Wels, übernahm die fachgerechte und sehr interesssante Führung. Der Schlosspark besteht aus einem südlichen Teil und einem Nordgarten.
Während der Südgarten mit Grün- und Blühpflanzen wunderschön gestaltet wurde, ist der Nordgarten naturbelassener. Vom Schlosshof aus sieht man am Ende einer Baumallee, die früher aus Kirschbäumen bestand, 2 gelbe Säulen.Dahinter befindet sich ein " blinder " Eingang. Den konnte man nie benutzen, weil dahinter Feld war.
Hinter einer barocken Mauer wurde ein Gehölz- und Staudengarten angelegt.
Interessant war der Stiftsfriedhof.1786 war hier die erste Bestattung. Hier wurden auch die Gärtner beerdigt. Fast alle Gräber wurden gleich gestaltet, weil alle Toten gleich sind. Aber 2 Stiftsdamen waren " gleicher " Sie ließen ihre Gräber umzäunen. Interessant waren auch die kleinen Symbole an den Steinkreuzen. Eine Mohnblühte bedeutete
ewigen Schlaf. An einer Eiche entdeckte ich ein Loch ,indem eine Kastanie steckte.
Ein Eichhörnchen hatte sie hier versteckt .Im Bach, der durch den Garten führt, hat sich ein Biber niedergelassen. Er baut ständieg Dämme und bedroht Bäume und Grundstücke. Ich könnte noch viel berichten. Ein Besuch lohnt sich immer.
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