Tag der Sprache... 13. September... und da gehört für mich der große Platon dazu...

Der Tag der Sprache der seit 2001 alljährlich am 13. September stattfindet... wurde vom "Verein Deutsche Sprache e.V." ins Leben gerufen.

Ziel ist es die deutsche Sprache wieder etwas mehr in den Focus zu rücken... und natürlich gehört da das Sprachbewusstsein hinein... aber auch die Schönheit unserer deutschen Sprache. Allzu oft wird sie in den Hintergrund gerückt... weil wir viele Wörter aus dem amerikanischen und englischen übernehmen und/oder sie anstelle von deutschen Wörtern benutzen.

Ein großer Künstler der deutschen Sprache ist für mich der altgriechische Philosoph... PLATON... der eine gute Bildung in seiner Zeit genossen hat und diese ihn zu poetischer Betätigung auf den verschiedensten Gebieten befähigte…

Er... der sich unter Sokrates der Dichtung entzog und der Philosophie zuwandte... war es auch der bereits 387 in Athen eine Akademie gründete... die Kulturgenossenschaft und Lebensgemeinschaft Gleichgesinnter vereinte. Das was damals relativ einfach umzusetzen ging... ist in unserer Zeit heute kaum vorstellbar.

Doch wer kennt heute noch seine Werke/Dialoge?

Menon... in dem die Anamnesis (Wissen =Wiedererkennen) gelehrt wird,
Kratylos… als erster Versuch einer Sprachphilosophie,
Das Symposium… das Gastmahl und viele weitere

Sein Nachwirken beruht einerseits auf seinen Schriften… die ihn einerseits als Sprachmeister von ungewöhnlichen Rang erweisen… und andererseits in der von ihm gegründeten Schule… die bis ins Jahr 529 unserer Zeit bestand… und Platons Lehre den jeweiligen gesellschaftlichen und ideologischen Veränderungen anzupassen wusste.
In der Renaissance wurde Platon neu entdeckt und steht eng mit der 1459 gegründeten Platonischen Akademie in Florenz in Verbindung.

In der klassischen Zeit denke ich persönlich… wird in Goethes „Iphigenie“…, im „Tasso“, "Hermann und Dorothea“ und in Schillers „Wallenstein“ der Widerspruch der von außen empfangenen Kunstformen und der Eigenart überwunden und lassen beide zu einer schönen Einheit verschmolzen hat.

Literatur so vielfältig… so verwoben… über viele Landesgrenzen hinweg gab es in verschiedenen Ländern/Sprachen die großen Sprachkünstler.

Vielleicht sollte ich darüber eine eigene Reihe machen… genügend literarische Auswahl gibt es ja… wenn ich so in die Geschichte der Weltliteratur schaue.

Einige der großen Schriftsteller und auch Schriftstellerinnen geraten in den Hintergrund… auch unsere Sprache wird überhäuft mit Worten und Unworten aus und von anderen Ländern.

Heute an diesem Tag... die schöne deutsche Sprache im Gespräch mit Freunden und Bekannten pflegen… ist ein kleiner Schritt.

Jean Paul Zitat:

Die deutsche SPRACHE ist die Orgel unter den Sprachen.

Mit diesem Zitat wünsche ich allen Lesern und Leserinnen ein schönes Wochenende…
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Liane Griedel aus Dessau-Roßlau | 14.09.2014 | 15:55   Melden
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