Abrissarbeiten in meinem Wohngebiet

Es ist beeindruckend, wie schnell so ein Plattenbau abgerissen wird. In zwei Wochen soll der ganze Block verschwundn sein.
Wie glücklich waren wir, als wir 1985 eine Neubauwohnung bekamen. Mit uns wohnten zweieinhalbtausend Menschen auf dem Zoberberg. Eigentlich sollten noch mehr Blöcke gebaut werden für die Mitarbeiter eines Atomkraftwerkes in Rodleben. Aber dann kam die Wende und das Kraftwerk wurde nicht gebaut.
In den Achzigern gab es keine Bushaltestelle, keine Straßenbahn, geschweige ein großes Einkaufscenter. Vor unseren Blöcken hoppelten die Hasen.
Nach der Wende änderte sich alles schlagartig. Der Junkerspark wurde gebaut, das Bauhaus (Baumarkt) und vieles mehr und wir bekamen eine Straßenbahn.
Inzwischen gibt es nur noch wenige Einwohner und die sollen jetzt einen freien Blick auf die schöne Landschaft bekommen.
Ich finde es deprimierend, bei den Abrissarbeiten zuzusehen, aber ich bewundere die Arbeit des Baggerführers. Exakt greift er die Platten.
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4 Kommentare
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 30.11.2016 | 14:30   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 30.11.2016 | 14:33   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 01.12.2016 | 09:48   Melden
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michael schwarzer aus Staßfurt | 09.12.2016 | 21:12   Melden
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