Blühende Landschaften im Norden der Stadt Dessau

Die Schillerstraße
Die Imagekampagne der Dessauer Wirtschaftsjunioren brachte mich auf die Idee, das sanierte Wohnviertel von Dessau- Nord zu erkunden.
Am 7. März 1945 wurde Dessau zum größten Teil von anglo-amerikanischen Bomben zerstört.
Auch den Norden der Stadt traf es hart. In DDR- Zeiten fehlte das Geld für den Wiederaufbau. Erst nach der Wende konnten die im Jugendstil erbauten Mehrfamilienhäuser saniert werden.

Was ist Jugendstil?

Kunst und Ästhetik sollte im Alltag der Menschen vorhanden und erlebbar sein.Aus einer Fläche wurden Kunstwerke herausgearbeitet.
Das kann man an den Häusern gut erkennen. Alle Reliefs, die typisch für den Jugendstil waren, wurden saniert. Hier gibt es viel Interessantes zu entdecken.

Auch die Schulen des Stadtteils wurden modern gestaltet. Die frühere Polytechnische Oberschule ist heute evangelische Grundschule. Sie ist nicht wiederzuerkennen. Auf dem Schulhof haben die Kinder einen Blumenteppich angelegt.
An das Wohngebiet mit Straßennamen von Musikern und Dichtern grenzt der Schillerpark mit einem Teich, umgeben von vielen alten Bäumen.
Wie alle Parks, dient dieser auch der Fitness. Die angebrachten Schilder der Schüler der Schillerschule weisen darauf hin und geben sogar wertvolle Anleitung.

Auch an die Kinder ist gedacht. Ein naturtypischer Spielplatz sorgt für Bewegung. Ein Besuch in Dessau-Nord lohnt nicht nur wegen des Integrationshauses "Die Brücke".
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2 Kommentare
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 13.02.2016 | 15:03   Melden
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Steffen Kegebein aus Dessau-Roßlau | 13.02.2016 | 17:03   Melden
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