Bürgerreporter treffen sich am Tag der offenen Tür bei der Mitteldeutschen Zeitung

Am Sonntag lud die Mitteldeutsche Zeitung zum Tag der offenen Tür ins Medienhaus in Halle ein. Die Bürgerreporter der MZ bekamen als Dank für ihr Engagement eine persönliche Einladung. Der Chefredakteur, Herr Augustin, weiß die Arbeit der Bürgerreporter zu schätzen,"denn", so sagt er, "unsere Reporter können nicht überall sein. Wir wünschen uns für jede Stadt oder jedes Dorf einen Bürgerreporter."

Ich war bereits zum dritten Mal einer Einladung der MZ ins Medienhaus gefolgt.
Bei einem Workshop vor vor einigen Monaten lernte ich mit anderen Bürgerreportern die Ressortchefs der Zeitung kennen und nahm an einer Planungskonferenz teil.

Mehr als 20 Bürgerreporter aus den verschiedensten Regionen trafen sich am Sonntag. Da lernte man sich persönlich kennen und kam miteinander ins Gespräch.
Gleich zu Beginn unserer Führung durch das Haus, fotografierte uns ein Pressefotograf. Wenig später hielten wir schon eine kostenlose Extraausgabe der MZ mit unseren Fotos in den Händen. Diese wurde an diesem Tag zweimal aktualisiert.
Die Redaktion hatte ich schon besichtigt und erfahren, wie die Nachrichten in die Zeitung kommen.
Neu war für mich der Besuch des Regionalstudios TV Halle.
Ein Mitarbeiter weihte uns in die Farbgebung des Studios ein.
Neu war für mich auch die MZ- Satz GmbH.
Hier werden Bilder und Werbung bearbeitet.
Für mich ist es immer interessant, mit dem Chefredakteur, Herrn Augustin, ins Gespräch zu kommen.Er beantwortet jede Frage.
Alle Bürgerrreporter waren der Meinung, dass das Projekt: Schüler lesen Zeitung,
fortgesetzt werden sollte.

Bei der Frage, ob man die Zeitung gedruckt oder digital lesen sollte, waren viele gleicher Meinung: eine Zeitung zum Frühstück ist unerlässlich, auch wenn hinterher die Marmelade die neuesten Nachrichten verklebt.
Aber wir waren auch der Meinung, dass man über die Zukunft der MZ nachdenken muß. Constantin Blaß, Leiter der digitalen Redaktion, erläuterte den Trend zur digitalen Zeitung.Es weden neue Wege beschritten.

Den Abschluß des Tages für die Bürgerreporter bildete ein Workshop mit den Pressefotografen Silvio Kison und Günter Bauer.
Wir erfuhren viel über ihre umfangreiche, oft nicht planbare Arbeit.
So muß jedes neugeborene Baby fotografiert werden. Die neueingeschulten Kinder müssen im Klassenverband fotografiert werden. Dafür müssen die Eltern mit einer Unterschrift ihr Einverständnis geben.
Also rechtliche Fragen spielten eine wichtige Rolle.

Zusammengefasst: Es war ein sehr lehrreicher, interessanter Tag. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Zeitungsmacher.
Ein besonderer Dank gilt auch Frau Bendick, die uns gut betreut und auf jede Frage antwortet.
Ich wünsche ihr für das kommende frohe Ereignis alles Gute und freue mich auf ihre Rückkehr.
1
1
1
3
Diesen Mitgliedern gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
2 Kommentare
2.072
Hildegard Stelzig aus Sangerhausen | 07.09.2015 | 21:06   Melden
44
Jürgen Nickel aus Dessau-Roßlau | 09.09.2015 | 19:40   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.