Den Wald mit allen Sinnen erleben

Das war das Ziel der Radtour "Natur erfahren" am Wochenende. Es ging nicht darum, weite Strecken mit dem Rad zurückzulegen, sondern um das Erlebnis Wald.. Tourleiter war Stephan Marahrens vom ADFC. Die naturpädagogische Leitung hatte Gabriele Schönherr. An drei Stationen erforschten die Teilnehmer den Wald.

An der ersten Station stellten sich die Teilnehmer einander vor. Jeder nannte seinen Vornamen und mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben nannten sie Tiere oder Pflanzen. An dieser Station galt es , die Schönheit des Waldes und seinen besonderen Geruch zu entdecken. In kleine Säckchen wurden Blätter oder Früchte des Waldes gesammelt. So entstanden die verschiedensten Gerüche. Den Wald kann man auch fühlen. Kleine Stöckchen wanderten von Hand zu Hand und jeder musste sein eigenes durch Ertasten wiedererkennen.

An der nächsten Station galt es Bäume auf der Erde liegend zu gestalten. Wurzel, Stamm und Baumkrone mussten erkennbar sein. Hier gab es auch ein kleines Picknick: Weißbrot mit Butter und darauf wurden Holunderblüten gelegt.

Wer lebt im Waldboden?
Das sollten wir erforschen. Mit einfachen Löffeln versuchten wir ein kleines Fleckchen Waldboden zu lockern. Spinnen, Asseln, ein kleiner Regenwurm und eine Zecke beförderten wir zutage. In einer Hand voll Waldboden sollen mehr Lebewesen wohnen als Menschen auf der ganzen Erde.

An der dritten Station las Gabriele Schönherr ein Baummärchen vor. Dann suchte sich jeder einen Baum aus, auf dessen Geräusch er hören sollte. Leider hörten wir nur den Autoverkehr auf der Bundesstraße. Mit einer Flötenmelodie, gespielt von Gabi Schönherr, wurde das Lauschen beendet. Jeder konnte noch eine Collage zum Thema Wald erstellen. Die Kinder zeigten sich besonders kreativ.

Den Abschluss bildete ein Besuch im Waldkindergarten. Die Kinder spielten mit allem, was die Natur bietet. Sie konnten mit Wasser moddern, sich mit Farbe bemalen, Seilbahn "fahren" und ausprobieren wieviel Puste sie haben. In einem Baumhaus können die Kinder ihren Mittagsschlaf halten.

Es war eine Radtour ,die allen viel gegeben hat. Jetzt sehen alle Teilnehmer der Tour den Wald mit anderen Augen. Alle wünschen sich eine Wiederholung solch entspannender, lehrreicher Veranstaltung.
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5 Kommentare
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 10.06.2017 | 23:17   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 11.06.2017 | 12:03   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 12.06.2017 | 07:32   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 12.06.2017 | 09:50   Melden
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Hildegard Stelzig aus Sangerhausen | 14.06.2017 | 10:25   Melden
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