Dessauer THW Ortsbeauftragter beim Bundesinnenminister

Gruppenfoto aller geladenen Gäste Quelle: THW.de
Dessau-Roßlau: THW Ortsverband Dessau | Bundesinnenminister‬ Dr. Thomas de Maizière empfing am Montag in ‪Berlin‬ rund 260 Helferinnen und Helfer des ‪Technischen Hilfswerk (THW‬), deren Arbeitgeber sowie Botschafter verschiedener Länder, in denen das THW im Jahr 2015 tätig war. Er würdigte damit das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte während der Auslandseinsätze. Von den Erfahrungen der Einsatzkräfte machte sich der Minister im Anschluss an seine Rede persönlich ein Bild: In Tischgesprächen konnten die Helferinnen und Helfer von ihren Eindrücken berichten und sich mit ihm über ihre Erlebnisse austauschen. Unter den Geehrten befand sich auch der Dessauer THW Ortsbeauftragte Daniel Freyer-Gottschalk, der im Mai 2015 in Tunesien im Einsatz war, um dort ehrenamtliche Kräfte für den tunesischen Katastrophenschutz auszubilden.
Besonders bedankte sich der Minister auch bei den THW-Kräften im Inland für den unermüdlichen Einsatz in der bundesweiten Flüchtlingshilfe. Hier sind momentan ca. 9000 THW Helfer im Einsatz. Sehr besorgt war der Minister darüber, dass zum ersten Mal in der Geschichte ehrenamtliche Helfer, die bisher bei unzähligen Einsätzen vom Volk geachtet und geschätzt wurden, tätlich angegriffen wurden.
Diese Ereignisse sind auch für uns Besorgnis erregend und beschämend, so Daniel Freyer-Gottschalk. Das THW leistet technische Hilfe zur Vermeidung von humanitären Katastrophen. Hierbei ist es völlig gleich welcher Herkunft ein zu rettender oder ein zu betreuender Mensch ist. Wir werden jedem hilfsbedürftigen Menschen helfen. Auch denen, die heute unsere Kameraden angreifen und morgen vielleicht selber Hilfe benötigen. Hierzu sind die Rettungskräfte in Deutschland, überwiegend sogar ehrenamtlich, da. Freyer-Gottschalk mahnt, alle Rettungskräfte, ob Feuerwehr, THW, ASB, DRK, Johanniter uvm. bei der Ausübung ihrer Arbeit zu respektieren und zu achten. Der Kamerad, der heute bei der Ausübung seiner Arbeit von Bürgern verletzt wurde, kann morgen bei einer anderen Katastrophe nicht mehr mit anpacken.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 14.10.2015
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