“Ein Lichtermeer zu Martins Ehr...“

Das Schattentheater: Zu sehen sind der Bettler und Ritter Martin. (Foto: Foto: Thomas Geyer)
Auch heute wurde dieses Lied gesungen, von klein und von groß.
Jedes Jahr, um den 11. November, begehen viele christliche Gemeinden den Ehrentag des Sankt Martin. Traditionell wird dieses Fest in Dessau seit Jahrzehnten in der St. Johanniskirche ökumenisch gefeiert.

Nach einem sehr schönen Anspiel ziehen Kinder wie Erwachsene mit Lampions um das Johannisviertel. Vorweg reitet Ritter Martin auf seinem Pferd und leuchtet mit seiner Fackel den Menschen den Weg.
Anschließend werden Martinshörnchen zum Teilen ausgegeben.

Wieso wird geteilt? Die Geschichte besagt: Der Ritter und Soldat Martin (316 n. Chr. in Ungarn geboren) streifte mit seinem Pferd durch die Winterlandschaft. Am Wegesrand saß ein frierender Bettler. Martin zog sein Schwert, teilte seinen warmen Mantel und gab dem armen Mann eine Hälfte.

Eine edle Geschichte, welche gern vielerorts jedes Jahr um diese Zeit nachgespielt wird.

Das heutige Theater wurde von der gebürtigen Dessauerin Judith Antal, einer studierten Theaterwissenschaftlerin, geleitet. Das Team bestand aus Eltern des “Maria Montessori Kindergartens Caritas e. V.“
Ein Schattenspiel wurde eindrucksvoll mit Bravour aufgeführt.

Schön war das gesamte Fest! Die jährlichen Menschenmassen bezeugen, wie wichtig ihnen Traditionen sind. “Ein Lichtermeer zu Martins Ehr...“, das Licht in der Dunkelheit.
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3 Kommentare
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 13.11.2016 | 07:32   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 14.11.2016 | 11:46   Melden
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Béatrice Haas aus Dessau-Roßlau | 14.11.2016 | 12:46   Melden
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