Eine Fahrradtour zu schönen alten Kirchen

Die Männerarbeit der evangelischen Kirche Dessau- Roßlau hatte am Wochenende zu einer Kirchen- Rad- Tour eingeladen.Das Interesse war riesig. 67 Radler trafen an der Johanniskirche ein. Herr Linke als Organisator war überrascht und bsorgt zugleich. Aber alles ging glatt. Die Fahrt führte zunächst in die Roßlauer Marienkirche. Hier emfing uns Clemens Koschig, der ehemalige OB von Dessau. Er betreibt Geschichtsforschung und berichtete über den 30- jährigen Krieg in Roßlau und Umgebung. Er bezeichnete den Krieg als" Urkatasrophe für das deutsche Volk." Die Kirche wurde 1854 fertiggestellt. Eine 1000 Jahre alte Glocke zog die Blicke der Besucher an. Dann ging die Fahrt nach Rodleben. Die romanische Feldsteinkirche entstand im 12. Jahrhundert und wurde im 30-jährigem Krieg zerstört. Auffallend waren die hölzerne Kanzel, das hölzerne Taufbecken und der ebenfalls hölzerne Altar. Beim Bau des Glockenturmes in Mühlstedt blieben Balken übrig und wurden nun hier verwendet. Die kleine Patronatskirche in Neeken ist kunsthistorisch sehr wertvoll. In der Kirche gibt es keinen Strom. Beim Kerzenschein ist es da besonders anheimelnd. Im Inneren ist die Kirche noch in Originalausstattung zu sehen, wie sie im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Ein Stück vom alten Farbanstrich war noch zu sehen. Den Malern gelang es nicht, genau diesen Farbton zu treffen, um alles neu zu streichen.
Emmeli spielte auf der Harfe ein kleines Konzert.
Um nach Großkühnau zu kommen, und die Polizeikirche zu besichtigen, mußten wir uns mit einer kleinen Privatfähre über die Elbe bringen lassen. Bei 67 Leuten eine echte Herausforderung. Bei einem gut organisiertem Mittagessen konnten wir uns erholen.

Dann besuchten wir die einzige Polizeikirche der Bundesrepublik Deutschland. Hier können die Polizisten nach schwerem Dienst und schlimmen Erlebnissen Ruhe und Schutz finden. Die Pastorin hielt eine kleine Predigt und beim Gesang der Kirchenlieder war ein wohlklingender Chor zu hören.

Es war eine sehr erlebnisreiche Tour durch herrliche Landschaften und schmucke Dörfer. Wir haben Menschen entdeckt, die wir vorher nicht kannten.
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