Herbst in Wörlitz

Der Bibelturn der Kirche
Wörlitz: Wörlitzer Park | In Wörlitz angekommen, wird das Fahrzeug in der Nähe eines Cafe`s in der Ortsmitte abgestellt und nun die Tour zu Fuß fortgesetzt. Durch den Ort geht es in Richtung Osten. Hier biegen wir auf die Pappelallee ab und lassen den Stein vorerst links liegen. Diesmal wollen wir den Park am Großen Walloch erkunden. Hier geht es viel ruhiger zu, da dieser Teil des Parks etwas abseits liegt.

Der Wörlitzer Park wurde im 18. Jahrhundert angelegt. Er war immer schon öffentlich. Für Jedermann offen hieß aber auch, dass der Besucher, sollte er seinem Fürsten begegnen, seinen "gehörigen Bückling" (tiefe Verbeugung) zu machen hatte.

Neben exotischen Gewächsen konnte der Besucher damals den modernsten Obst- und Ackerbau studieren und man könnte sagen, er war der Vorgänger unserer heutigen Landesgartenschauen. Gleichzeitig kann man den Park auch als Brückenmuseum bezeichnen, denn keine der vielen Brücken gibt es doppelt. Höhepunkt bei den jüngeren Besuchern ist dabei unbestritten die Kettenbrücke. Sie liegt in vorderen Teil des Parks und ist von weitem akustisch auszumachen.

Nach einigen hundert Metern verlassen wir die Pappelallee und kommen zum Italienschen Bauernhaus, das unweit des Großen Wallochs steht. Dominiert wird das Walloch durch die Amaliengrotte im Osten und dem Pantheon im Norden.

Vom Pantheon geht es zur Sonnenbrücke und weiter über die Eiserne Brücke zum Stein. Hier biegen wir in Richtung Schloss ab. Der Ausflug endet einige Zeit später am Cafe. Bei Kaffee und Kuchen auf der Terasse konnte man die warmen Strahlen der Herbstsonne genießen.

Was wir unterwegs gesehen haben, können Sie auf den beiliegenden Fotos sehen.
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