Herzliche Einladung zur langen Nacht des Klinikums

Das ist wohl doch nicht meine Raumkapsel?
Dieser Kosmonaut hat offensichtlich das begehbare Herz in der Caffeteria des Klinikums mit seiner Raumkapsel verwechselt.
Bei der diesjährigen Nacht des Klinikums stand das Herz im Mittelpunkt.
Unzählige Besucher strömten ins Krankenhaus, um wieder viel Interessantes zu erleben. Bereits eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung hatte sich am Infostand eine riesige Schlange gebildet. Dort konnten die Besucher sich für verschiedene Führungen und Vorträge anmelden.
So konnte z. B. der OP- Saal, die Kinderstation, der Kreißsaal, die Pathologie, die Radiologie und vieles mehr beichtigt werden.
Ich besuchte einen Vortrag des Newrologen. Der Arzt informierte anschaulich über die Funktion und die Krankheiten der Nieren.

Besonders aufschlußreich war für mich ein Vortrag über die Schmerztherapie.
Wenn ich überhaupt zu einem Orthopäden komme, heißt es: "Sie sind alt, das ist Arthrose, da kann man nichts machen. "Auch eine Physiotherapie bringe nichts.
Beim Vortrag über die Möglichkeiten einer Schmerztherapie erfuhr ich, dass es Hilfe gibt ohne Schmerzmittel durch Neurostimulation.
Hierbei wird ein Gerät unter der Haut plaziert und sendet über mehrere dünne Elektroden, die in der Nähe des Rückenmarks inplaniert werden , schwache, elektrische Impulse an die Rückenmarksnerven.
Statt Schmerzen hat der Patient dann ein leichtes, angenehmes Kribbeln. Über ein Patientenprogrammiergerät kann der Betroffene die Intensität der Stimulation selbst regeln.
In dieser Nacht gab es auch die Möglichkeit, die Geschwindigkeit des Blutflusses in den Hirngefäßen messen zu lassen. Dabei wird festgestellt, ob ein Gefäß verstopft ist.
Des weiteren konnten die Besucher ihre Füße untersuchen lassen. Sie bekamen Ratschläge, was sie bei Fehlbelastung tun können.
Überall in den Gängen sah man Kinder, die stolz ihre bunten Gipsarme präsentierten.
Bis zum Unterricht am Montag muß der Gips dranbleiben. Damit kann man doch Eindruck schinden.
Ein Pärchen ließ sogar seine Arme zusammengipsen.So wurden sie unzertrennlich.
An mehreren Ständen präsentierten sich Selbsthilfegruppen.

Auf dem Parkplatz im Klinikumsgelände hatten sich das DRK, die Bundeswehr, das THW und die Feuerwehr postiert.
Um einen Stempel für ein Gewinnspiel zu bekommen, mußten die Besucher erst einmal ihr Wissen testen lassen.
Es gab Fragen zur ersten Hilfe. Bei der Feuerwehr mußte ein Feuerlöscher bedient werden. Die schwierigste Aufgabe hatte das THW. Mit einer Kamera an einem langen, schweren Rohr sollte in einer Höhle ein Saurier gefunden werden.

Abschließend kann gesagt werden:
Danke den vielen Ärzten und Organisatoren im Klinikum für die sehr informative und erlebnisreiche Nacht.
1
Einem Mitglied gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.