Möglicher historischer Sensationsfund bei Aufräumarbeiten im THW Ortsverband Dessau entdeckt

Erster Blickauf eines der Fundstücke.
Dessau-Roßlau: THW Ortsverband Dessau | Nach Abschluss von Schimmel-Beseitigungsarbeiten im THW-Gebäude des Ortsverbandes Dessau-Roßlau begann das große Aufräumen, Sortieren und Entrümpeln. Dabei kam es gestern zu einer Entdeckung, deren Tragweite noch nicht abschätzbar ist: Zwischen alten NVA-Zelten, Schaufeln, Reserveschläuchen und uralten Kisten wurde unter einer verklebten Teerfolie, im vor 1940 errichteten Gebäudeteil, eine Luke im Boden entdeckt.
Als die Kameraden des THW Dessau diese Öffnung freilegten, erblickten sie zwei hölzerne Transportkisten, die in erstaunlich gutem Zustand waren. Die Kisten sind beschriftet mit Altdeutscher Schrift, NS-Zeichen und Zahlen: VII/XXVIII. Die römischen Zahlen 7 von 28 ergaben zuerst keinen Sinn. Nachdem eine Kiste vorsichtig geöffnet wurde, fanden die THW-Helfer zwischen Unmengen von Holzspänen eine aus bunten Mosaik zusammengesetzte Platte. „Wir dachten zuerst an Marmor", bis der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Florian Bittner meinte, "dass es Bernstein sein könnte“, erklärte Zugführer Jan Krüger, der daraufhin seinen Ortsbeauftragten informierte. Keiner sprach es, aus aber alle hatten den gleichen Gedanken: das Bernsteinzimmer?
Nach einigen Telefonaten zwischen dem Ortsbeauftragten Daniel Freyer-Gottschalk und dem THW Landesverband in Berlin kamen noch am späten Abend Experten vom Deutschen Historischen Museum in Berlin nach Dessau-Roßlau, um in Begleitung der Bundespolizei die Fundstücke abzuholen. „Für die Untersuchung wurde aus Russland der renommierte Experte Prof. Volozy herbeigezogen. Er arbeitet für die Sabawa-Universität in St. Petersburg. Mehr Informationen liegen uns im Moment leider nicht vor“, teilte der Ortsbeauftragte des THW Dessau mit. Die Fundstelle wird seit dem von Beamten der Bundespolizei rund um die Uhr bewacht. „Wir sind zu jeder Unterstützung bereit!“ tönen die Stimmen der Helfer des Dessauer THW, „...wobei die Entscheidungen hierüber nicht mehr in unserem Ermessen liegen“, fügte der Ortsbeauftragte verhalten hinzu.
Der Fundort in einer ehemaligen NS Produktionsstätte für Flugzeuge und die spätere Einstufung des Geländes als Hochsicherheitsbereich und Nutzung durch Spezialkräfte der NVA lassen Fragen aufkommen, ob die DDR-Führung von dem Versteck Kenntnis hatte.
Für die Kameraden des THW und für die Stadt Dessau-Roßlau heißt es nun abwarten, ob sich die Fundstücke als echt erweisen und in der Tat dem sagenumwobenen Bernsteinzimmer zuzuordnen sind. Die zu erwartende internationale Aufmerksamkeit wäre für Dessau-Roßlau ein lang erwarteter Segen.

Update am 02.04.2015:

Dies war natürlich ein Aprilscherz, welcher am 01.04.2015 von 00:38Uhr bis 23:55Uhr als solcher lief. Doch die Resonanzen waren sehr interessant, aber zu 99% überwiegend positiv. Wir wollten einfach nur ein kleines Lächeln beim Leser zaubern und falls wir doch etwas finden sollten, können wir auf versprochene Hilfe zurückgreifen.
Ein kleiner Hinweis zum Bild des Bernsteinzimmers: Auf der Adlerbrust stehen die Initialen für den ersten preußischen Königs Friedrich I.: „FR“ für Fredericus Rex. Das Bernsteinzimmer, ürsprünglich ein deutsches Kunstwerk,stand teilweise im Weißen Saal des Berliner Stadtschlosses und wurde später an den russischen Zar Peter der Große im Austausch gegen Soldaten an diesen verschenkt.
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2 Kommentare
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Roland Horn aus Dessau-Roßlau | 01.04.2015 | 21:50   Melden
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Roland Horn aus Dessau-Roßlau | 02.04.2015 | 01:00   Melden
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