Ohne Wasser, merkt euch das...

Tag des offenen Denkmals

Viele Gebäude in Dessau, die unter Denkmalschutz stehen, habe ich schon besichtigt, aber ein Wasserwerk noch nicht. Dabei wurde unser Wassewerk Ost schon 1908 fertiggestellt. Zunächst kam ich auf meinem Weg dorthin an der brühmten Rundbogenhalle von Hugo Junkers vorbei. Sie wird nur am Tag des offenen Denkmals für Besucher geöffnet.
Sie steht einsam und allein auf dem Gelände der ehemaligen Junkerswerke, die nach der Wende abgerissen wurden. Das Besondere an ihr ist das Tragwerk der Hallenkonstruktion. Es ist ein kleinteiliges Rautennetz .Stahlprofiel- Lamellen mit Niten zusammengehalten. Montiert ergeben sie einen Kreissegmentbogen.
Bei meinem Besuch im Dessauer Wasserwerk Ost entdeckte ich die gleiche Deckenkonstruktion. Junkers ist in Dessau allgegenwärtig.
Das Wassewerk war 1930 das modernste in Deutschland. Wir besichtigten das Maschinen- und Kesselhaus, Brunnenhaus und das Klärbecken- und Filterhaus.
Das ungeklärte Wasser sieht nicht gerade appetitlich aus. Die Klärbeckren sind 3,50m tief. Am Ende der Führung durften alle das frisch gefilterte Wasser kosten. Es schmeckte allen.
Am Ende des Tages radelten wir noch zur DB Fahrzeuginstandhaltung. Das Gebäude ist ein ganz besonderer Klinkerbau. Die Halle hat die Größe von 6 Fußballfeldern. Sie ist sehr sauber und hochmodern.
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