Puppenausstellung in der Marienkirche

Die Marienkirche in Dessau wurde beim Bombenangriff am 7. März 1945 fast völlig zerstört. 1987 begann man die Kirche wieder aufzubauen. Der Innenraum wurde schlicht gestaltet.
Heute dient die ehemalige Schloß- und Stadtkirche als kulturelles Zentrum der Stadt.
Hier gibt es zahlreiche Veranstaltungen verschiedenster Art.
Am Wochenende hatten Puppenhersteller aus Thüringen, dem Erzgebirge, aus Hessen, aus Wolfsburg und natürlich auch aus Dessau eingeladen. Die Puppenmuttis zeigten den Besuchern wie diese natürlichen, dem Menschen zum Verwechseln ähnlichen Puppengesichter und Gliedmaßen, entstehen.
Aus einer Moduliermasse entstehen Gesicht, Arme und Beine. Dann werden die Körperteile gebacken. Wenn sie ein Unikat sein sollen, werden sie noch gefärbt.
Mit einer Nadel wird jedes einzelne Haar in den Kopf gestochen und von innen versiegelt.
Vor allem Babypuppen fanden viel Zuwendung. Liebevoll wurden sie vor allem von älteren Damen auf den Arm genommen.
Eine Besucherin mit ihrem erwachsenen Sohn schob einen Kinderwagen durch die Ausstellung. Ich konnte nicht glauben, dass die beiden Babys Puppen waren.
Stolz schoben sie mit dem Kinderwagen durch die Stadt. Es war ein Trost darüber, dass es kein Enkelkind geben wird.
Auch die Teddybären fanden großen Anklang. Man konnte sie in allen Größen und Farben sehen.
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