Radtour zu Kirchen, Burgen und Mühlen

Kirche ST. Elisabeth in Roßlau
Diese "Rad Aktiv- Tour" der Evangelischen Erwachsenenbildung fand am Samstag bei strahlendem Frühlingswetter statt. Zehn historische Orte entlang der Rossel bis in den Fläming wurden von 42 Radlern besucht. Von Dessau ging es zunächst nach Roßlau. Die neobarocke Kirche St.Elisabeth war unser erstes Ziel.
Mit Orgelmusik wurden wir empfangen. Dann berichtete uns Herr Koschig über die Geschichte der Kirche. Besonders fiel mir eine Schnitzerei auf, die ein Görlitzer für die Kirche angefertigt hatte.
Unser nächstes Ziel war die Ölmühle in Roßlau. Im Heimatstübchen bestaunten wir das wunderschöne Porzellan, das früher in Roßlau hergestellt wurde.
Heute ist die Mühle ein Mehrgenerationshaus.
Zu einer der drei Mühlen am Rosselwanderweg gehört auch die Amtsmühle.
In der ehemaligen Getreidemühle sind heute Zimmer für betreutes Wohnen.Die Mühle hat früher den Amtsbezirk mit Mehl versorgt.
Neben der Amtsmühle bestaunten wir eine eine Villa im Jugendstil. Hier wohnten die jüdischen Gebrüder Brück. Stolpersteine erinnern an ihre Hinrichtung durch die Nazis.
Vorbei am Europadorf in Meinsdorf ging es nach Mühlstedt. Hier besuchten wir die größte kleine Dorfkirche. Nach Erneuerung des Glockenstuhles erklingen hier drei Glocken gleichzeitig.
Die Buchholzmühle, die wir als nächstes besuchten, ist heute eine Pension.
Nun erreichten wir das Flämingdorf Hundeluft. Hier gab es viel zu entdecken.
Einst war hier eine Ritterburg.Sie wurde erstmals 1280 erwähnt.
Sie sicherte eine früher vielbefahrene Handelsstraße im Brandenburgischen.
Ein Modell der Burg bestaunten wir im "Erlengrund"
Interessant war auch einealte Schmiede im Ort.
Historisch einmalig in dieser Gegend ist der Kupferhammer. Den konnte es hier nur geben, weil die Rossel hier eine starke Strömung hat. Hier wurden Kessel hergestellt.
Zum Schluß kämpften wir gegen den Wind, um wieder an die Elbe zu gelangen. Zunächst empfing uns die Roßlauer Wasserburg. Hier finden vielfältige Veranstaltungen statt. Besonders schön ist der Weihnachtsmarkt in jedem Jahr.
Auf der Walwitzburg wurden wir schon erwartet. Ein Pfarrer hielt eine kleine Andacht und sang mit uns das Lied "Wie lieblich ist der Maien"
Nach sechs Stunden zeigte mein Fahrradtacho 57km an.
Aber die Anstrengung hat sich gelohnt.
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2 Kommentare
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Roland Horn aus Dessau-Roßlau | 26.04.2015 | 17:43   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 06.05.2015 | 11:57   Melden
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