Reges kulturelles Leben auf den Dörfern rund um Dessdau- Roßlau

Man könnte meinen, auf den Dörfern sagen sich Fuchs und Hase " Gute Nacht".
Zwar sind Schulen, Kindergärten und Gaststätten meist geschlossen, aber die Menschen schließen sich zusammen, um gemeinsam zu singen, zu tanzen oder zu feiern.So auch der Chor Luko. Als der Chor 1968 gegründet wurde, lebten im Dorf 400 Menschen.Alle Sänger kamen aus einem Dorf. Heute kommen die 24 Sänger aus verschiedenen Dörfern montags zur Probe. Das Gemeindehaus im Ort ist ein Schmuckstück. Hier wird nicht nur im gemütlichen Raum geprobt sondern auch gefeiert wenn es ein Geburtstagskind gibt. Juttas Soljanka ist ist ein Gedicht . Olgas Pizza ist einmalig. Mit einem besonderen Trick bearbeitet sie den Teig.
Seit Monaten hat sich der Chor auf die Weihnachtszeit vorbereitet. Ich durfte mehrmals mit meinem Akkordeon dabei sein. Ich war überrascht, mit welchem Interesse die Bevölkerung von Mühlstedt, Buro oder Luko den Gesang verfolgt.
Gesungen wurde in den kleinen Kirchen der Dörfer. Hier kamen die weihnachtlichen Weisen besonders zur Geltung. Nach den Auftritten bewirtet die Dorfbevölkerung den Chor mit selbstgebackenem Kuchen. Der Bürgermeister schenkt Kaffee ein.Sehr erstaunt war ich, dass es in Mühlstedt sogar eine Volkstanzgruppe gibt. In Dirndln und Lederhose tanzen hier junge und ältere Menschen sich und anderen zur Freude. Sein letztes Weihnachtskonzert gibt der Chor am Donnerstag im Rathauscenter Dessau. Beginn 17 Uhr.
Das ist auch schon eine lange Tradition.
Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest!
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