Wie weit man in unserer heutigen Gesellschaft mit Lügen und Intrigen kommen kann

Eine wundersame Erfolgsgeschichte


Eine Brücke dient im Allgemeinen dazu, etwas zu überwinden. Einen Fluss zum Beispiel. Oder im übertragenen Sinne – von einem Lebensabschnitt zu einem neuen Lebensabschnitt zu gelangen. Und manchmal dient sie als Sprungbrett für eine beispiellose Karriere, so wie in dieser Geschichte. Und dabei ist manchem Zeitgenossen so ziemlich jedes Mittel recht.

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.


In dem Glauben behaftet, eine Festanstellung zu bekommen, lässt so manch einer keine Gelegenheit aus, die vermeintlichen Konkurrenten um eben jene Festanstellung in ihren kleinen Streitereien anzufeuern. Mal den einen, mal den anderen. Wohl in der Hoffnung, dass beide Kollegen das Handtuch werfen würden. Gegenüber Außenstehenden nie müde werdend zu betonen, dass er zwischen den beiden Streitparteien versuche zu vermitteln. Irgendwann kommt es dann zur Eskalation. Das Fass zum überlaufen kann dann schon ein kleiner unscheinbarer Zettel oder eine gut durchdachte Lüge bringen, welche gezielt platziert wird. Man gießt Öl in das Feuer - um nicht zu sagen in das lichterloh brennende überlaufende Fass- indem man lügt und intrigiert. Der Plan scheint aufzugehen.
Was aber, wenn er nur teilweise aufgeht?
Von nun an werden andere Meinungen kaum noch gelten gelassen. Neuen Kolleginnen das Arbeiten schwer gemacht, indem man jeden vermeintlichen kleinen Fehler kritisiert, egal ob es ein Fehler war oder nicht.

Letztendlich erreicht man so leider sein Ziel. Dafür kann man schon mal Kollegen „den Bach runter gehen lassen“.
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Wolfgang Rust aus Dessau-Roßlau | 05.04.2016 | 22:25   Melden
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