Dorschangeln im März

Der März zeigt sich mit der Meeresangelei als beliebter Monat für Angler. Unter anderem ist der Dorsch im März gut zu fangen. (Foto: druckertankstelle | pixabay.com)
Das Dorschangeln erfreut sich einer großen Beliebtheit. Dorsche, die bis zu 2 m lang werden können, werden nicht nur gern an der deutschen Ostseeküste gefischt, beliebte Angelreviere zum Dorschangeln finden sich u.a. auch in Norwegen, Polen oder Island. Wer seine Erfolgschancen erhöhen möchte, der sollte sich eine speziell auf das Angeln von Dorschen abgestimmte Ausrüstung zulegen. Diese kann bequem online bestellt werden.






Tipps zum Dorschangeln


Wie bei manch anderen Zielfischprogrammen auch, können beim Angeln auf Dorsch Kleinigkeiten den Unterschied machen und über den Erfolg oder Nichterfolg eines Angeltrips entscheiden.

• Auf Rot setzen: Dorsche werden in besonderem Maße von der Farbe Rot angezogen. Ob Jig oder Blinker – Köder sollten daher in der Signalfarbe gewählt werden.
• Küstenangler haben in der Dämmerung und einige Zeit nach Sonnenuntergang besonders gute Chancen. Für die Dunkelheit empfehlen sich Wobbler und Küstenblinker.
• Beim Angeln an der Küste mit Spinnrute empfehlen sich Fliegen und Streamer als Beifänger. Manchmal sind diese für den Dorsch attraktiver als der Hauptköder.
• Ostseedorsche sind als Grundfische bekannt. Auf sie stößt man eher selten im Mittelwasser. In Norwegen und Island ist dies anders. Die Dorsche dort verfolgen die Futterfische und gelangen so ins Mittelwasser. Ein Echolot kann hier sinnvoll sein um festzustellen, in welcher Tiefe die Schwärme an Futterfischen zu finden sind.
• Ist die See eher ruhig, empfiehlt sich beim Angeln vom Boot aus ein eher leichtes Gerät was Rute, Pilker und Rolle angeht.
• Wer es auf große Dorsche abgesehen hat, sollte seine Naturköder entsprechend wählen. Mit einem Wurm ist es hier nicht getan. Besser ist es, einen toten Sandaal als Köder zu verwenden.

Die Köder zum Dorschangeln

Bewährt haben sich verschiedene Köder beim Dorschangeln. Dazu gehören Naturköder wie Kleinfische, Krebse und Wirbellose sowie Kunstköder wie Pilker, Speedpilker und Gummifische. Der Köder sollte auf das jeweilige Angelrevier abgestimmt werden. Berücksichtigt werden kann dabei beispielsweise der Wellengang, das Wetter und die Stärke der Strömung.

Was bei der Ausrüstung berücksichtigt werden kann

Eine stabile Rute bildet auch beim Dorschangeln das Herzstück der Ausrüstung. Hinter der Stabilität sollte aber nicht die Flexibilität zurückstecken müssen. Nur so kann ein Kontakt zum Köder aufrechterhalten werden. Für Dorsche empfiehlt sich eine Rutenlänge von 2,40 bis 2,70 m. Es gibt jedoch auch Modelle, die durchaus länger ausfallen und deutlich über 3 m messen können. Oft ist es aber allein aus Platzgründen ratsam, sich für ein kürzeres Modell zu entscheiden. Wer weite Würfe machen möchte, sollte jedoch auch zu einer entsprechend längeren Rute greifen. Als Wurfgewicht empfehlen sich maximal 150 Gramm. Ein höheres Gewicht würde sich eher kontraproduktiv auswirken. Was die Rolle betrifft, muss in jedem Fall darauf geachtet werden, dass diese resistent gegenüber Salzwasser ist. Oftmals wird zu einer Stationärrolle geraten, da sie sich beim Auswerfen einfach verhält, preislich überzeugt und die meisten Angler gut mit ihr zurechtkommen. Bei der Auswahl der Rolle sollte darauf geachtet werden, dass sie über eine ausreichende Schnurfassung verfügt. Wie viel Schnur sie fassen sollte, hängt letztlich von der Tiefe ab, in der geangelt werden soll. Nicht fehlen darf natürlich auch eine Schnur beim Dorschangeln. Hier kann man sich zwischen geflochtener und monofiler Schnur entscheiden. Möchte man Dorsch vom Boot oder Kutter aus angeln, wird zur geflochtenen Variante geraten. Zu den Vorzügen hier gehört u.a., dass sie einen weiteren und gezielteren Auswurf ermöglicht. Aufgrund der nur minimalen Dehnung überträgt sich auch ein leichter Biss sehr gut. Die geflochtene Schnur sollte noch mit einem weißen, monofilen Vorfach kombiniert werden, um ein Ausschlitzen des Fisches zu vermeiden. Im Angelkoffer sollten beim Dorschangeln auch immer Pilker zu finden sein, ebenso wie Gummifische. Hier kann es tagesabhängig sein, worauf der Dorsch besser anspringt.
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