Enough Is Enough startete am 07.02.2014... für Sotschi in Berlin…

    Berlin: Potsdamer Platz | Am Freitag kurz nach 13.00 Uhr fuhren wir… eine kleine private Gruppe… mittels eines günstigen Brandenburgtickets nach Berlin. Dieser Ausflug hatte eigentlich zwei Inhaltspunkte… zum einen als Freunde wieder etwas gemeinsam zu unternehmen… und zum anderen: am Abend am Potsdamer Platz unsere Solidarität mit:

“Enough ist Enough - Liebe ist nicht für Propaganda” zu bekunden.


Schon während der Reisezeit… hat sich die Gruppe informiert… was die Presse schreibt… was in den Netzwerken gepostet wird… und was noch in Berlin von den Initiatoren von “Enough ist Enough” organisiert wurde.

Da wir diesen/unseren Ausflug auch wieder nutzen wollten… um einiges von Berlin zu sehen… sind wir Friedrichstraße ausgestiegen… um dieses Mal von der anderen Seite durch das Brandenburger Tor zu laufen.
Zwei aus unserer Gruppe waren noch nicht oft in Berlin gewesen… und so waren sie mit ihren Handys ständig am Fotografieren… die Regierungsgebäude… das Mahnmal für die getöteten Romas und Sinti… ebenso die Straßenkünstler… die die vielen Touristen mit ihren kleinen und großen Künsten begeisterten.

So ganz beiläufig habe ich dann unserer Gruppe erzählt… dass am Freitag auch der: WINKE-DEINEM-NACHBARN-MIT-ALLEN-FINGERN-TAG… war und was soll ich euch liebe Leser und Leserinnen verraten… diese kleine Geste kurz angewandt… und sie wurde auch zahlreich erwidert… mit einem Blick in die Augen und der dazugehörigen Geste. So albern wie das Motto des Tages war… so schön war das Gefühl… diese eigene kleine Geste von unbekannten Touristen erwidert zu bekommen.

Endlich angekommen am Brandenburger Tor… waren wir auch hier überrascht von der Vielzahl der Touristen und den Schauspielern… die sich in Kostümen… als Berliner Bär… als Soldaten unterschiedlicher Nationen… ein Taschengeld verdienten. Wenn man aber mit jedem ein Foto machen lassen möchte… ist schon etwas mehr als ein kleines Taschengeld gefragt… oder man nutzt die Gelegenheiten/so wie wir… etwas unbemerkt einige Schnappschüsse zu machen. Wir alle haben da sicher so unseren eigenen Methoden entwickelt… manchmal mit einem kleinem Zeichen… wie die Bilder dann später zeigen werden.

Nachdem die Bilder rund um das Brandenburger Tor geschossen waren… haben wir uns dem eigentlichen Thema unseres Ausfluges wieder zugewandt… und so ging es weiter in Richtung Potsdamer Platz weiter.
Mit kleinen und großen Augen wurden dann am “Hotel Adlon” auch die großen Limousinen zu bewundert… die aus Anlass der 64. Berlinale auf Fahrgäste warteten… alle Fahrer in tadelloser Kleidung… sieht man ja auch recht selten… da hier in Dessau eher schlichte und bequeme Garderobe bevorzugt wird.

In unserem Spaziergang zum Potsdamer Platz ereilte einem Mitglied unserer Gruppe dann ein Missgeschick… die Sohle löste sich vom sauber geputzten Schuh… und klapperte beim Laufen… auch wenn das im ersten Moment uns alle erheiterte… so konnte/sollte dies nicht für die nächsten Stunden gesund für den Fuß sein.
Also musste am Potsdamer Platz schnell nach einer Lösung gesucht werden… beim Winterschlussverkauf haben wir dann auch relativ schnell ein Paar Schuhe entdeckt… und gegen die kaputten Schuhe ausgetauscht.

Damit wir nicht mit knurrenden Magen am Potsdamer Platz stehen… gab es nach einem fast schier nicht endenden wollenden Weg… einen kleinen Imbiss bei McDonalds. Frisch gestärkt… bestückt mit einem heißen Glühwein ging es dann die letzten Meter in Richtung Potsdamer Platz… und was soll euch sagen… die Freude war bei uns groß… als wir Romy Haag sahen… die später mit anderen Künstlern ihren neuen Song live vorstellte. Schnell die Kamera gezückt… eine freundliche “WINKE- Geste” und dann war sie schon wieder weg.

Auf dem Potsdamer Platz angekommen… standen bereits hunderte Menschen (die Zahl stieg später bis auf ca. 1000 Menschen)… vor dem Olympischen Feuer (noch nicht entfacht) das auf einer kleinen Bühne stand… die mit informativen Plakaten umspannt war… und dem Wagen… wo sich der Initiator Alfonso Pantisano sowie seine Helfer und Helferinnen versammelten.

Und wie wir dann erfahren haben… gab es vor der eigentlichen Eröffnungsrede am Potsdamer Platz… noch eine DEMO am Brandenburger Tor sowie eine Schweigeminute vor der russischen Botschaft. Die Eröffnungsrede war emotional und hat mit Sicherheit nicht nur mich persönlich berührt… sondern auch viele andere.
Dann wurde - während das Olympische Feuer bei der Eröffnungsfeier in Sotschi entfacht wurde - fast zeitgleich mitten in Berlin… am Potsdamer Platz ein eigenes Feuer zum Leuchten gebracht… eine Kerze… die auch symbolisch durch die Menschenmenge nach vorne gereicht wurde.

Dann endlich kam der Moment

… auf den alle schon warteten… denn die neue “Hymne” sollte das erste Mal gesungen werden… sie trägt den Titel:
„Love Is Not For Propaganda“ und wurde bereits am vergangenen Wochenende in vielen Szene-Clubs und Bars gespielt und ist nun im iTunes Store erhältlich.

Gesungen wurde diese „Hymne“ von Shon Abram, Romy Haag, Stefan Kuschner und Wilhelmine Schneider. Alle… die den Titel bereits vorher schon zum Teil gehört hatten sangen mit… andere bewegten sich einfach locker zu dem Rhythmus… einfach ein schöner Moment und ein schönes Lied…. diese Stimmung wurde dann auch gleich vor Ort festgehalten… um daraus das passende Musikvideo zu machen.

Es gilt nun dieses Lied in die Welt hinaus zu tragen…

Alle Einnahmen aus dem Verkauf werden LGTBI- Projekten in Russland zur Verfügung gestellt. Der Song wurde im Übrigen von allen Beteiligten… kostenlos zur Verfügung gestellt. DANKE… DANKE

Es war ein schöner Tag im Kreise von Freunden und Menschen… die sich ohne lange Überlegungen engagieren… die ungezwungen in der Gemeinschaft für die Idee und den Gedanken sich getroffen haben und ins Gespräch gekommen sind und gemeinsam eine Hymne gesungen haben. DANKE

Und unsere Anja hat sogar das Glück bekommen... mit Romy Haag fotografiert zu werden... toll

Beschütze die RAINBOW FLAME @ Potsdamer Platz in Berlin

16 Tage sind eine lange Zeit - um die RAINBOW FLAME wirklich die ganze Zeit am Leuchten zu halten, braucht es viel Unterstützung. Jede Mahnwache dauert exakt eine Stunde und wird von mindestens drei Menschen gleichzeitig abgehalten. Das ist absolut notwendig, da unsere Mahnwache eine politische Demonstration ist und der Gesetzgeber dafür die Anwesenheit von mehr als zwei Personen vorschreibt. Das hat auch den Vorteil, dass diese drei Helfer/Helferinnen dort immer als Gruppe stehen.
In dieser Zeit wachen sie über die Regenbogenflamme und sind Ansprechpartner für die Besucher, die sich über die Menschenrechtsverletzungen in Russland informieren wollen.
Enough Is Enough Herr Putin…

Anmerkung 1:

Einen Tag vor den Olympischen Winterspielen begannen am 6. Februar die Internationalen Filmfestspiele. Mit dem Berlinale Palast befindet sich also einer der zentralen Berlinale-Orte… nur ganze zweihundert Meter entfernt von der Rainbow Flame. Wenn “Enough ist Enough” zusammen mit der Berliner LSBTI- Community gelingt, die Rainbow Flame so effektiv ins Gespräch zu bringen wie 2013 die Demo, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sich viele Filmstars bei der Mahnwache blicken lassen, um das Anliegen der internationalen LSBTI- Community zu unterstützen. Der Februar wird also mit großer Sicherheit spannend werden!
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