Besuch auf einem Kreuzfahrtschiff

MSC Magnifica
Vor ein paar Jahren besuchte ich die Meyerwerft in Papenburg. Hier werden die immer größer werdenden Kreuzfahrtschiffe gebaut. Es ist beeindruckend, wie schnell so ein Schiff fertiggestellt wird.
Gern hätte ich solch ein Schiffshochhaus besichtigt. Aus verständlichen Gründen wird keine Schiffsbesichtigung mehr zugelassen.
Umsomehr interessierte mich das Angebot eines Touristikunternehmns, das Kreuzfahrtschiff MSC Magnifica in Warnemünde zu besichtigen.
Am Sonntag begann dann die Fahrt in aller Frühe.
Am Terminal wurden unsere Taschen durchleuchtet. Alles Ess- und Trinkbare wurde beschlagnahmt.
Wir staunten nicht schlecht, als sogar das Obst in den Müll wanderte.

Auf dem Schiff

Dann schifften wir ein, wie es fachmännisch heißt. Unser "Schiffsführer" war extra für uns aus München angereist. Er zeigte und erklärte uns alle öffentlichen Räume und zwei Kabinen unterschiedlicher Preisklasse.
Beeindruckt waren wir vom Glanz und Prunk auf dem Schiff.
Die Messinggeländer werden täglich auf Hochglanz poliert, im Fußboden ist an einigen Stellen Blattgold eingearbeitet, überall sind Spiegel angebracht und die Türen aus Glas.
Vom Oberdeck "arbeiteten" wir uns nach unten. Eine lange Wanderung.
Pools, Bars, Speiseräume, Fitnessstudios, Spielhallen, Theater, Saunawelt und vieles mehr begeisterte uns.
Eingeladen wurden wir zum Mittagessen. Es gab ein Drei- Gänge- Menü, von freundlichen Kellnern aus Singapur serviert.
Bei einer Filmvorführung erfuhren wir mehr über das Schiff. Die MSC Magnifica wurde nicht auf der Meyerwerft gebaut, sondern in der größten Privatreederei.
Es ist 300m lang, 50m hoch und 30m breit.
Bei den Maßen fiel es uns schwer, noch zu wissen , wo vorn und hinten ist.
Es war ein beeindruckendes Erlebnis.

Der Stadtbummel

Nach der Schiffsbesichtigung reichte die Zeit noch für einen kleinen Stadtbummel.
Unvorstellbare Menschenmengen liefen stadtein- und stadt auswärts.
Maler porträtierten  junge Mädchen,Musiker spielten auf  seltenen Instrumenten. Einer brachte unterschiedlich gefüllte Gläser zum Klingen. Zwischen all dem Gewusel bettelten Möven um Futter, denn die Fischbrötchenstände waren gut besucht.









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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 07.08.2017 | 10:08   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 07.08.2017 | 10:11   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 07.08.2017 | 11:57   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 09.08.2017 | 21:48   Melden
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