Siebzig Jahre später ... * (2. Teil)

Der Anlass der Reise
war ich also wieder in Stolp in Pommern, das jetzt Slupsk heißt.

Trotz Schienenersatzverkehr war ich nach 17 Uhr am 28. 5.15 fast pünktlich da. **

Wenn man vor dem Bahnhofsgebäude die im rechten Winkel vorbeigehende Straße überquert hat, kommt man in die Bahnhofstraße, die den Bahnhof immer noch von Westen aus mit der Innenstadt verbindet. Sie ist etwa einen Kilometer lang. Vor dem Kriegsende verkehrte auch da die Straßenbahn. Heute verkehren in der Stadt und nach außerhalb Busse.

Zuerst wollte ich meine Sachen ins Hotel bringen und dann bis zum Orgelkonzert in der Schlosskirche um 20 Uhr noch eine Runde drehen. Deshalb bog ich am Ende der Bahnhofstraße in den ehemaligen Bismarckplatz ein, durchquerte den, war bald an der Stolpe-Brücke und nach wenigen Hundert Metern am Hotel. Mein reserviertes Zimmer war die Nummer 1, aber kein Einzelzimmer.

Wegen der beabsichtigten Runde in der Stadt hielt ich mich gar nicht lange auf, sondern war bald wieder draußen und sah mir meist schon Bekanntes in der Innenstadt um die Stolpe herum an und machte neue Fotos.

Noch vor Konzertbeginn traf ich schon erste Bekannte.
Neben Teilnehmern am Treffen besuchten auch Polen, u. a. der Stadtpräsident und seine Stellvertreterin, das Konzert. Der Organist sprach in seiner Einführung auch über die Geschichte der Orgel.

Nach dem Konzert öffnete der Pfarrer den Zugang zur Krypta, in der sich die Särge des letzten pommerschen Herzogs und seiner Gemahlin befinden.


* Nach dem Kriegsende.

** Vergleich:
http://www.mz-buergerreporter.de/dessau-rosslau/re...!
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2 Kommentare
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Annette Funke aus Halle (Saale) | 23.06.2015 | 20:02   Melden
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 01.05.2016 | 06:40   Melden
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