15. internationales Leichtathletik-Meeting am 31. Mai in Dessau - Deutsche Athleten kommen gern nach Dessau

Pressekonferenz am 3. Mai 2013 im nH Hotel Dessau
Wer als Leichtathlet in Deutschland den internationalen Vergleich mit der Konkurrenz sucht, ist dankbar für jede Chance, die sich ihm dazu bietet. Nur gibt es in Zeiten des großen Meeting-Sterbens immer weniger Möglichkeiten dafür. Da wirkt das Dessauer Anhalt-Meeting wie ein Fels in der Brandung. Seit nunmehr 14 Jahren wird das Event im Paul-Greifzu-Stadion ausgetragen. Am 31. Mai diesen Jahres erlebt es seine 15. Auflage, ungeachtet der schwierigen Situation, in die die Leichtathletik vor allem auch in Deutschland gerade steckt.

Die besten deutschen Athleten werden Ende Mai in Dessau dabei sein, so wie auch 100-Meter-Meister Lucas Jacubczyk. „In Dessau werde ich auf internationale Konkurrenz treffen. Das zeichnet dieses Meeting aus“, sagt Lucas Jacubczyk, der wie Meeting-Direktor Ralph Hirsch aus dem Vogtland stammt, vor Jahren aber schon in Berlin sesshaft geworden ist.

Für Lucas Jacubczyk wird es sein Debüt im Paul-Greifzu-Stadion. Alle bisherigen Versuche, in Dessau an den Start zu gehen, scheiterten, meistens an Verletzungen. Das war noch zu der Zeit, als sich der 28-jährige Lucas Jacubczyk noch als Weitspringer versucht hat. Doch die gehäufte Anzahl von Verletzungen auf Grund der hohen Belastung veranlassten ihn vor 15 Monaten, zu den Sprintern zu wechseln, erzählt der Sportstudent auf einer Meeting-Pressekonferenz. Mit Erfolg, wie seine Teilnahme bei Europameisterschaften und Olympia mit der Staffel und nicht zuletzt der Deutsche Meistertitel bestätigen. Zudem ist er weniger verletzt, auch ein entscheidendes Argument.

Zu den aufmerksamen Zuhörern der Ausführungen von Lucas Jacubczyk gehören auch Hans Tobler, einer der beiden Geschäftsführer der Stadtwerke, und Henrik Pregel, Vorstand der Dessauer Stadtsparkasse. Beide Unternehmen gehören seit Beginn an zu den maßgeblichen Unterstützern des Anhalt-Meetings, das ohne solche treuen Sponsoren niemals so lange hätte überleben können. „Das Anhalt-Meeting hat einfach eine enorm große Bedeutung für die Stadt, vor allem auch in seiner Breitenwirkung. Das passt gut zu unserer eigenen Philosophie als Sparkasse“, sagt Henrik Pregel, der indirekt schon andeutet, dass die Sparkasse ihr Engagement verlängern wird. „Wir werden uns da nicht rausziehen“, verspricht er. Ähnlich äußert sich auch Hans Tobler. „Die Stadtwerke gehören mit zur Familie. Das wird sich auch nicht ändern“, sagt der Stadtwerke-Chef. Henrik Pregel, der einst seinen ersten Arbeitstag bei der Dessauer Sparkasse just beim Anhalt-Meeting verbrachte, freut sich übrigens vor allem auf die Disziplin Hochsprung, wie er verrät. Hans Tobler wird sich wieder vor allem dem Stabhochsprung widmen. „Das ist schon faszinierend, was die Athleten da leisten“, sagt er anerkennend. Und natürlich werden beide aufmerksam verfolgen, was Lucas Jacubczyk leisten wird. Dessen 100-Meter-Sprint findet direkt vor der Haupttribüne statt. Meeting-Direktor Ralph Hirsch will, wie in den anderen 15 Disziplinen auch, für ein stark besetztes Starterfeld sorgen.
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