Olympische Winterspiele in Sotschi - wir waren dabei.

Zwei freie Krieger- ein Russe und ein Sachsen -Anhalter.
 
Sotschi 16. Februar 2014
In Sotschi waren wenig deutsche Besucher unterwegs (dank Panikmache der Medien).
Das ist sehr schade.
Aber Leute, ich kann euch nicht beschreiben, wieviel Gastfreundschaft und Herzlichkeit uns hier entgegengebracht wurde. Wenn wir nicht weiter wußten, haben die Menschen in der Stadt uns zum Teil 1 km begleitet ,bis zu dem Punkt, wo wir hinwollten.
Im Geschäft habe ich Tee gekauft - dieVerkäuferin hat uns gefragt: Nemetzki? Hat uns Tee dazu geschenkt.
Vorm Olympiastadion hat uns ein Russe angesprochen , im Gespräch hat sich dann herausgestellt, daß er in Roßlau 5 Jahre stationiert war. Er wollte ein Foto mit uns und hat uns dann eine Olympiamünze geschenkt- er war überglücklich: "Mein Herz, mein Herz..." waren seine Worte.
Überall wo sie unser Deutschlandfähnchen gesehen haben, Daumen hoch für Deutschland , uns und unsere Sportler.
Es waren so viele kleine Dinge, die uns gezeigt haben, daß wir herzlich willkommen waren.
Immer wieder wurden wir auf Fotos angesprochen.
Mein Mann hat viele junge Mädchen im Arm gehabt.
Das Haus der Österreicher in Krasnaja Poljana war ein ein Haus der Gastfreundschaft und Treffpunkt von Sportlern und ihren Anhängern.
Hier wurden wir durchs Haus geführt (im Deutschen Haus war der Aufenthalt nur gegen viel Geld, 239 € pro Person und Tag, möglich).
Vorm Haus war eine Tiroler Wirtschaft für alle Besucher aufgebaut. Hier konnten wir gut essen , uns sonnen und Sportler treffen.
Im Radio wird gerade gemeldet, daß die Deutsche Olympiamannschaft am Flughafen Frankfurt am Main von Herrn Gauck feierlich empfangen wird.
Er hätte statt nach Indien ( hier werden die Menschenrechte auch mit Füßen getreten, Frauen vergewaltigt, etc.) auch nach Sotschi fliegen , bzw. hier Zwischenstopp zu Ehren unserer Sportler einlegen sollen.
Wir sind mit unseren Goldjungs ,den Skispringern schon am 19.Februar nach Hause geflogen.An Bord auch Magdalena Neuner und Tobias Angerer.
Es war eine tolle Stimmung unter den Sportlern, Gästen und dem Flugteam an Bord.
Ich habe mit Tobias Angerer gesprochen, der an 4 Olympiaden teilgenommen hat. Seine Worte:" Das waren für mich die entspanntesten und am besten organisierten Spiele".
Am Flughafen (es war später Nachmittag) eine handvoll Freunde, keine Presse, kein Empfang. Ich glaube die Skispringer waren zum Teil froh, in Ruhe gelassen zu werden, aber nach der "Goldenen" wäre ein großer Bahnhof schon angebracht gewesen.
Soviel zu Erfolg und Presse.

Und noch ein Punkt: Wir haben uns in Sotschi immer sicher gefühlt. Zurück in Deutschland, haben wir 4 Stunden auf dem Leipziger Bahnhof verbracht (nach 24 Uhr).
Hier wurden wir und andere Gäste von Jugendlichen (Russen, Türken, Deutschen) verbal mit Obszönitäten belästigt, die Mitarbeiterinnen von Mc Donalds ausgelacht, weil sie arbeiten.
Die Polizei, die am Bahnhof ca. 75 m weiter stationiert ist, hat in den 4 Stunden einmal durch die Fensterscheiben geschaut. Keine Präsenz auf dem Bahnhof. Soviel zur Ordnung und Sicherheit auf dem Bahnhof einer "Messe- und Weltstadt".

Wir könnten noch soviel mehr erzählen, wir werden das alles nicht vergessen. s
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Ellen Röder aus Alsleben (Saale) | 26.02.2014 | 10:15   Melden
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Brunhilde Jahn aus Dessau-Roßlau | 26.02.2014 | 10:47   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 01.03.2014 | 08:25   Melden
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Brunhilde Jahn aus Dessau-Roßlau | 01.03.2014 | 11:12   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 20.12.2014 | 13:01   Melden
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