Dessauer THW Ortsbeauftragter in Tunesien

Sandsackfüllstation
Dessau-Roßlau: THW Ortsverband Dessau | Bereits zum vierten mal ist der Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerk Dessau Daniel Freyer-Gottschalk Anfang November als Ausbilder in Tunesien gewesen. Unterwegs für ein weiteres Projekt des Auswärtigen Amtes im Raum Medenine (nahe Insel Djerba). Dort wurden 15 ehrenamtliche Katastrophenschützer, sowie in diesem besonderen Fall auch 12 Hauptamtliche ausgebildet.
Wichtige Themen waren patientenschonendes Retten nach Verkehrsunfällen, Bau von Konstruktionen mit dem Einsatz-Gerüstsystem, Umleiten von Sturzfluten und Betreiben eines Sandsackabfüllplatzes insbesondere der Sandsack-Logistik.
Letztes liegt dem Dessauer THW sehr gut, da es aus den Flutjahren 1997 (Oder), 2002 (Elbe), 2010 (Schwarze Elster) und nicht zuletzt 2013 (wieder Elbe) umfangreiche Erfahrungen sammeln, vorhandenen Wissen erweitern und erfolgreich umsetzten konnte.
Durch die Zusammenlegung aus Haupt- und Ehrenamt der tunesischen Teams legten die deutschen Ausbilder einen Grundstein dafür, dass von vorn herein keine Barrieren zwischen den Professionellen und den Ehrenamtlichen Katastrophenschützern entstehen.
Dass dies in der Tat erfolgreich umgesetzt wurde bestätigte auch der THW Präsident Albrecht Broemme, der sich bei einem Kurzbesuch einen Überblick verschaffte und hofft auf dauerhaft vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit hofft. Die Ausbildung ist Teil einer seit 2012 laufenden Projektreihe im Rahmen einer vom Auswärtigen Amt geförderten Transformationspartnerschaft zwischen Tunesien und Deutschland, welche u.a. den Aufbau ehrenamtlicher Strukturen im tunesischen Bevölkerungsschutz zum Ziel hat. Im Rahmen dieser Partnerschaft beschafft das THW zudem Technik, Einsatzkleidung und stellt gebrauchte THW-Fahrzeuge zur Verfügung. Ein Ausbildungsteam war zu Projektbeginn auch im Ortsverband Dessau zur Ausbildung zu Gast. (Mitteldeutsche Zeitung berichtete).
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