Rad- Aktiv- Tour "Kirchen, Schlösser und Burgen"

Schloß Oranienbaum

Training für die nächste Friedensfahrt

Auch in diesem Jahr organisierte wieder die Männerarbeit der evangelischen Kirche eine Radtour zu Kirchen und Schlössern. Die Leitung hatten Reinhard Wege und Siegfried Linke. Die Tour führte diesmal ins Dessau- Wörlitzer Gartenreich.
Vom Bodelschwinghaus in Dessau führte uns der Weg zunächst über die Muldbrücke in den Tiergarten nach Mildensee. Hier besichtigten wir eine alte Klosterkirche, ein Backsteinbau von 1198. Die Kirche hat die Form eines Kreuzes. Es ist eine helle, freundliche Kirche. Statt Bänke, gibt es hier Stühle. Bemerkenswert ist das Zimbelgeläut. Es besteht aus einer großen und 4 kleinen Glocken. Die große Glocke stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Unser nächstes Ziel war die Rundkirche in Oranienbaum. Es ist eine sehr schlichte Kirche. Statt eines Altars stand in der Mitte ein großer Tisch, um den herum sich die Gemeinde versammelte. Es sollte eine schmucklose Kirche sein,damit die einfachen armen Menschen aus Oranienbaum sich besser auf die Predigt konzentrieren konnten. Leopold der Erste, Sohn von Prinzessin Henriette aus Oranienbaum, weihte die Kirche 1702 ein. Natürlich führte uns der Weg auch zum Schloß Oranienbaum, den angrenzenden Park, vorbei am chinesischen Haus und der Pagode.
Da die Zeit drängte ging es weiter zur
Wörlitzer Kirche mit dem Bibelturm.Die heutige Kirche ist eine neogotische Kirche. In der Vorgängerkirche predigte bereits Martin Luther. Zwei Bilder ziehen die Blicke der Besucher auf sich: Taufe und Abendmahl.
Unser nächstes Ziel war der Bibelturm. er ist 66m hoch. Dafür mußten wir 198 Stufen auf einer Wendeltreppe erklimmen. Oben angekommen, wurden wir mit einer fantastischen Aussicht auf den Wörlitzer Park belohnt. Mit dem Fernglas konnte man Wittenberg oder Dessau erkennen.
Im Turm gibt eine Ausstellung und einen Raum der Stille. Hier haben Menschen Wünsche an Gott auf kleine Zettel geschrieben.
Nach einer Stärkung im neurestauriertem Eichenkranz machten wir einen kurzen Halt an der Solitüde, die mit Spenden neu aufgebaut wurde.
Kurz bevor wir die Wallwitzburg erklommen, hatte sich extra für uns ein Eiswagen postiert. So abgekühlt, erwarteten uns Kaffee und Kuchen auf der Wallwitzburg. Dann hielt eine Pastorin noch eine kurze Andacht.
Die Fahradtour war ausgezeichnet organisiert und auch sehr lehrreich.
Aber ich habe eine Bitte an die Organisatoren: Rast nicht so durch die Landschaft.
Man möchte auch einmal ein Foto machen. Wenn einer in Warnweste vorne weg fährt, dann muß auch einer am Schluß fahren. Es kann ja einmal etwas passieren, so wie mein Sturz, der Gott sei Dank glimpflich ablief. Viele besitzen ein Elektrofahrrad. Nehmt Rücksicht auf die anderen.
Es sollte keinTraining für die nächste Friedensfahrt sein.
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3 Kommentare
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 22.08.2015 | 22:50   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 23.08.2015 | 06:04   Melden
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 23.08.2015 | 07:18   Melden
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