Theater Karten für Ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger für den 15. März 2015

Für Dessau- Roßlauer Bürgerinnen und Bürger gibt für das Abschlusskonzert Karten zu einem Preis von je 10.00 € (je Ehrenamtlicher mit einer Begleitperson)

Bei Interesse bitte beim Dessauer Ehrenamtler Netzwerk melden oder die Anmeldung in der Anlage benutzen...
Die Karten müssen im Vorfeld überwiesen sein... dafür wurde ein Netzwerkkonto bei der Stadtsparkasse Dessau eingerichtet.

23. Kurt Weill Fest Dessau – „Vom Lied zum Song“
Sonntag, 15.03.2015
17.00 Uhr, Abschlusskonzert im Anhaltischen Theater Dessau
Strauss & Weill:
Royal times zum Festspielschluss
Kurt Weill: Royal Palace
Richard Strauss: Der Bürger als Edelmann, Suite, op. 60
Richard Strauss: Mondscheinmusik und
Monolog der Gräfin aus „Capriccio“, op. 85
Dirigent: Ernst Theis
Regie: Doris Sophia Heinrichsen
Sängerbesetzung: Andromahi Raptis, Sara Hershkowitz,
Markus Raab, Jens Müller, Rainer Trost, Carl Rumstadt
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
2. März 1927. Staatsoper Berlin, Erich Kleiber leitet die Premiere von „Royal Palace“. Von der
Frankfurter Zeitung in einem Atemzug mit „Jonny spielt auf“ von Ernst Krenek genannt, vermeldete
die New York Times die Uraufführung einer „ultra modern opera. The innovations brought wild
applause and a few scattering hisses“. Wollte man etwas Negatives sagen, ließe sich noch einmal die
Frankfurter Zeitung zitieren: „Späte Romantik in modernem Aufputz.“ (Fast ist man geneigt, dem
Rezensenten zu glauben: Ivan Goll und Kurt Weill hatten „Royal
Palace“ schon im Frühjahr 1926 fertig gestellt; die Zeit ging schnell damals und Weill war im März
1927 im Grunde schon in Sachen „Mahagonny“ unterwegs.) Und so bildet eben „Royal Palace“ einen
idealen Ausgangspunkt, um mit Richard Strauss einem Meister der Spätromantik zu begegnen. Kurt
Weill schreibt zu Strauss in den „Musikblättern des Anbruch“ im Mai 1924:
„Richard Strauss bedeutet für mich: an der Schwelle vom 19. Zum 20. Jahrhundert ein Rückblick und eine Verheißung. Er ist Abschluss einer Epoche […]. Und er ist Anfang einer neuen, weil alle ‚Schilderungen‘ unter seinen Händen sich in reines, unbeschwertes Musizieren wandeln.“
Und auch wenn hier die hervorragenden Interpreten dieses Festspielkonzertes zu preisen
wären, soll doch – gleichsam als ein mögliches Résumé für das Fest, das in besonderer Weise die
Verbindung von Dichtung und Musik zu würdigen
sucht und sich der Entwicklung Lied und Arie zum Song verschrieben hat – der Gräfin aus
„Capriccio“ der letzte Satz zum Kurt Weill Fest 2015 vorbehalten sein: „In eins verschmolzen sind
Worte und Töne – zu einem Neuen verbunden. Geheimnis der Stunde. Eine Kunst durch die andere
erlöst!“
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2 Kommentare
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 20.03.2015 | 21:21   Melden
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Liane Griedel aus Dessau-Roßlau | 22.03.2015 | 15:51   Melden
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