Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr

In Düßnitz fand vor wenigen Tagen wieder der traditionelle Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr statt, dieser wird von den dortigen Kameraden organisiert um den Einwohnern von Düßnitz und den auch den anderen Orten der Elbaue die Arbeit bei der Feuerwehr nahe zu bringen. Den Höhepunkt des Tages bildete die Austragung des Sandbergpokales, hierbei kämpfen die Feuerwehren im Löschangriff nass um die begehrten Trophäen. Zum Wettstreit angereist waren Mannschaften der Feuerwehren Kleindröben/Mauken, Gentha und Knippelsdorf, natürlich traten auch die Düßnitzer Kameraden mit einer Mannschaft an. Nicht jede teilnehmende Feuerwehr reiste mit einer vollständigen Mannschaft an, da man sich jedoch untereinander kennt und ein freundschaftliches Verhältnis besteht wurden Personalprobleme durch Ausleihen von Kameraden aus anderen Wehren gelöst. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Gentha konnten den Wettkampf für sich entscheiden, gefolgt von Kleindröben und Knippelsdorf, die Gastgeber mussten sich auf Grund eines Malheurs mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Rund um den Wettkampf gab es für große und kleine Feuerwehrfreunde und solche die es noch werden wollen viel zu erleben. So wurden Fahrten mit dem Düßnitzer Feuerwehrfahrzeug angeboten, ein Malwettbewerb wurde ausgetragen und jeder konnte seine Treffsicherheit beim Zielen mit dem Feuerwehrschlauch üben. Der Kamerad Horst Däumichen aus der Knippelsdorfer Wehr, welche seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis mit den Düßnitzern pflegt, brachte einige Feuerwehrhelme aus seinem privatem Besitz mit und stellte sie für die Gäste und Kameraden zur Besichtigung aus. Für das leibliche Wohl wurde gesorgt, so wurde der Grill angeheizt und die Gäste mit Bratwürstchen und Steaks von eben diesem verköstigt. Der zwischenzeitlich einsetzende Regen machte den Düßnitzern und ihren Gästen wenig aus, konnte doch, finanziert aus Spenden der Besucher des alljährlichen Dorffestes, ein neues Zelt angeschafft werden. Das neue Zelt hat seinen ersten Einsatz mit Bravour bestanden, alle Besucher blieben trockenen Hauptes, abgesehen von einigen kleinen Gästen die sich trotz Regen lieber draußen aufhielten. Die Kameraden rund um Feuerwehrchef Holger Lehmann waren mit ihrem Tag der offenen Tür rundum zufrieden, auch wenn sie sich wünschen würden zu ihrer nächsten Veranstaltung mehr teilnehmende Wehren und Besucher aus dem Dorf begrüßen zu können. Den Tag ließen die Kameraden mit ihren Familien gemeinsam am Feuerwehrhaus ausklingen, man war sich einig, dass sich die Mühen im Vorfeld wieder einmal gelohnt hatten.
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