Philatelie dokumentiert Geschichte: Carl Friedrich Ludwig Plümicke

Mit Tinte und Feder auf Papier: Brief aus dem Jahr 1839 an Plümicke.

Briefmarken, Ansichtskarten und Briefe sind „Schätze“, die einst als Sammelobjekte beliebt waren. Heute schlummern sie in vielen Haushalten verstaubt in Schränken und Regalen. Manchmal werden sie innerhalb der Familie vererbt oder an Bekannte weiter gegeben. Oftmals aber geraten sie in Vergessenheit. Und wenn sich letztendlich niemand mehr für die alten Papiere interessiert, marschieren sie schnurstracks in die Papiertonne.

Damit es nicht soweit kommt, muss der in Vergessenheit geratenen Philatelie wieder Leben eingehaucht werden. Dass das keine schwere Operation darstellen muss, soll das aktuelle Beispiel beweisen. Denn wer sich die Zeit nimmt, kann sein Wissen auf vielen Gebieten erweitern.

Zurückblickend auf den 150. Todestag Plümickes am 27. April 2016 ist das abgebildete Dokument aktueller denn je. Schaut man sich den Brief genauer an, erkennt man, dass er aus Wernigerode am 25.10. versandt wurde. Empfänger war genau der Mann, der vor wenigen Tagen in Eisleben geehrt wurde: Carl Friedrich Ludwig Plümicke.
Der Brief stammt aus dem Jahr 1839 und trägt die entsprechenden postalischen Vermerke auf der Vorderseite. Briefmarken gab es zu jener Zeit noch nicht, so dass oftmals der Empfänger die Gebühr zahlen musste.

Auf den ersten Blick wurde der Brief geschrieben von einem Herrn Preu, der auf dem Gräflich Stolberg Wernigerödischen Eisensteinbergwerke Büchenberg als Bergschreiber tätig war. Im Gegensatz zum Mansfeldischen wo Kupfer wurde in den zahlreichen Revieren um Elbingerode Eisenerz abgebaut.
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.