Die Magie des Bildes

Fotomotive sind die oft unscheinbaren kleinen Dinge....

In der Lutherstadt Eisleben ist seit dem September 2016 ein neuer Fotoclub entstanden. Gesucht werden erstens neue Mitglieder und auch Unterstützer sowie Sponsoren.

Klick! Klick. "Noch ein Zoom auf das Foto-Motiv. Näher ran? Drauf halten und den Fokus auf das Objekt – nicht auf das Licht": ist da im Raum zu hören.
Eine etwa 30 Zentimeter große Statue eines griechischen Gottes – die im Frühstücksraum des Hotels „Mansfelder Hof“ mit anderen Statuen steht - wird von fünf bis acht Leuten mit ihren Kameras ins Visier genommen. Viele mit einer großen Spiegelreflex- oder Systemkamera und manche auch mit einem handelsüblichen Smartphone.
Das geht alles – für gute Fotos braucht es nicht viel - so der Kanon der Teilnehmer des Fotoclubs.
Es kommt eher auf die Beherrschung der Grundregeln des Fotografierens an: die Belichtungszeit, die Blende und der ISO-Wert. der die Filmempfindlichkeit wieder spiegelt.
Wie? Filmempfindlichkeit? Wir fotografieren doch schon lange nicht mehr mit Film?
Auch bei Digitalkameras wird durch den Bildsensor die Empfindlichkeit mittels des ISO-Wertes festgelegt.
Meistens reicht ISO 100 oder 200 tagsüber aus.
Doch sobald es dunkler wird, muss der Wert hoch - 400 oder 800 mit einer gleichzeitig längerer Belichtungszeit oder einer weiteren Blende. Das wird durch das "Belichtungsdreieck" dargestellt: wenn das eine höher wird, muss ein anderer Parameter runter, damit die Fotos gut werden.
Wieder zurück in der Szene im "Athos": weiter nehmen die ambitionierten Leute im Fotoclub die griechische Statue ins Visier. Es gibt hier für alle Teilnehmer Tipps und praxisnahe Anleitung.
Es werden unterschiedliche Einstellungen getestet.
Und man lernt ganz einfach durch das Tun.
In den ersten Treffen wurden schon Stillleben gemacht - wie mit den voran erwähnten griechischen Statuen - oder auch das mit dem voran erwähnten ISO-Wert und der Blende und der Belichtung sowie der Belichtungszeit vermittelt – das Basiswissen für Fotografie.
Als praxisnahe Einheit war auch schon das Fotografieren in der Dunkelheit dran.
Als Praxisübung an der Tankstelle nahe dem Aldi in Eisleben.
Da diese Tankstelle eine besondere Beleuchtung hat - farbige Leuchtstoffröhren und ganz viel Kunstlicht - die den Automatikmodus der Kamera schnell überfordern, muss halt der manuelle Modus her. Und der wurde dann gezeigt und praxisnah probiert sowie geübt.
Eine lange Belichtungszeit, mit dem ISO-Wert hoch und dann nicht vergessen: auf einem Stativ fotografieren und noch den Weißabgleich korrekt einstellen: denn der verhindert, dass das Foto zu gelblich oder zu bläulich wird – das Foto also misslingt.
Im Fotoclub lernt man auch trotz immer besserer Bildbearbeitungs-Programme: fotografiert werden muss möglichst gut - denn umso weniger muss man nachbearbeiten und umso natürlicher wird das Bild am Ende - denn jede weitere Bearbeitung zusätzlich erhöht die Gefahr, dass das Bild unnatürlich wird oder nicht gut aussieht.
Doch der Fotoclub steckt noch in den Kinderschuhen.
Zwar wurde jetzt nach mehreren bescheidenen Versuchen mit dem Restaurant "Athos" die passende Räumlichkeit gefunden.
Und es werden auch neue Mitglieder gesucht, die gerne fotografieren.
Dabei ist es unabhängig, ob mit großer Spiegelreflexkamera, Systemkamera, Kompaktkamera oder Smartphone. Ob Anfänger und Profi - jeder kann ohne Vorbereitung einsteigen: jeder wird dort abgeholt, wo er oder sie steht. Altersgrenzen gibt es auch nicht, nur einfache technische Grundkenntnisse – also die Bedienung der Kamera sollte schon drin sein.
Und Leidenschaft und Lust auf das Fotografieren.
Und auch der Fotoclub braucht noch weitere Unterstützung: es werden noch Sponsoren gesucht, die uns bei der Anschaffung von notwendiger Technik unterstützen könnten - wie einem Beamer für die gemeinsame Präsentation oder des Lehrens der digitalen Bildbearbeitung.
Oder auch öffentlichkeitswirksame Flächen in der Stadt, wo Bilder und unsere Werke präsentiert werden können.
Die Treffen des Fotoclubs in der Lutherstadt Eisleben sind alle zwei Wochen – immer am zweiten und vierten Mittwoch ab 18 Uhr im Restaurant Athos in der Halleschen Straße.
Im Februar 2018 am 28.2., weiter am 14. und dem 28. März 2018.
Einfach vorbei kommen!
1
Einem Mitglied gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.