Schwangerschaft und Geburt im Hinblick auf die Entwicklung der Menschheit

© Foto: Grit Scholz
 
"Schwangerschaft und Geburt - Frauen erinneren sich" 1:1 transkribiert von Martina Stubenschrott

Schwangerschaft und Geburt – direkt und indirekt ist jeder Mensch auf Erden damit konfrontiert.
Wir alle wuchsen in einem Mutterleib heran und wurden geboren, auf natürlichem Wege oder durch Kaiserschnitt.
Schwangerschaft und Geburt, sind sozusagen zentrale Themen der Menschheit und aller Säugetiere. Zu diesen Themen gehört auch der Tod, der meist lieber totgeschwiegen wird. Leben und Sterben, Werden und Vergehen – das ist der Rhythmus des Lebens. Alle Religionen befassen sich damit und erklären es auf ihre ganz eigene Weise, die aber steht´s mit Rätseln und Wundern daher kommt. Unsere fortschrittliche Welt mit ihren Wissenschaften und ausgefeilten Technologien versucht uns weiß zu machen, dass Mensch und Maschine sich gegenseitig ergänzen könnten. Doch das Wunder des Lebens konnte bisher auch von dieser Seite nicht ausreichend erklärt werden, genauso wenig weiß man über den Tod.

Wenn wir uns damit befassen, wie Zeugung, Schwangerschaft und Geburt in den einzelnen Kulturen auf unserer Erde in den letzten Jahrhunderten von Statten ging – sehen wir viel fragwürdiges. Doch kaum jemand fragt sich wirklich.

Der Tenor der Politik und Medien ist – wir ringen alle gemeinsam für eine friedliche Welt, ein Miteinander. Nur leider, leider gibt es viele Konflikte, Kriege, Terror und Gewalt.


Wie ist das denn möglich?

Was sind das für Menschen, die Menschen morden, die Städte und Länder zerstören, die alles kaputt machen, was andere mühevoll erbaut haben? Was für Motive stecken dahinter? Wer gibt diese Befehle? Wer führt sie aus? Menschen?

Leben wird programmiert

Vielleicht liegt das unter anderem daran, dass wir die großen Zusammenhänge von Geburt und Tod, von der Bedeutung des Menschseins, den Sinn des Lebens an sich – noch immer nicht begriffen haben. Statt dies mit allen Kräften zu erforschen, wird das Leben und alles Lebendige – zielstrebig zerstört. Selbst unsere Mutter, die Erde, vergewaltigen wir täglich und sägen damit den Ast ab, auf dem wir alle sitzen. Sind wir völlig wahnsinnig geworden?


Die Antwort ist JA! Nur Wenige sind in der Lage das zu erkennen. Weil wir so in die künstliche, selbst gemachte Welt verwickelt sind, dass wir längst aufgehört haben, die wirklich wesentlichen Fragen zu stellen. Wir machten uns die Erde Untertan. Wir mischten uns in alle natürlichen und lebendigen Prozesse ein – bis wir sie kontrollieren und beherrschen konnten. Nichts blieb unversucht! Doch etwas Lebendiges, konnte noch nicht künstlich erzeugt werden.

Das Leben selbst bleibt ein Geheimnis.

Allerdings kann Lebendiges manipuliert, programmiert und kontrolliert werden – worauf die Eliten stolz sind. Die Wissenschaften propagieren das als große Errungenschaften und die Bemühungen, noch mehr Einfluss auf Kontrolle und Programmierung zu nehmen, überschlagen sich fast.

Die Megamaschine

Das was uns irgendwann mal als Fortschritt und Garant für eine glückliche, sichere Zukunft der Menschheit verkauft wurde, in welcher jeder Mensch frei und gut leben kann – entpuppt sich als der größte Betrug. All das, was uns mehr Gesundheit, mehr Sicherheit, mehr Wohlstand, mehr Toleranz und mehr Freiheit bringen sollte, erkennen wir inzwischen als Stacheldraht, der sich zwischen die künstliche Welt und das Leben selbst windet. Wir können sehen, dass es um die Zerstörung des Lebens geht, nicht um den Schutz dessen und nicht um eine Verbesserung.

Siehe die Ausführungen von Prof.Dr. Claudia Werlhof „Patriachat als Technik“, darin beschreibt sie die „Megamaschine“, die unsere Welt geworden ist und die uns alle benutzt und gefangen hält.


Wie genau funktioniert das nun, mit der Kontrolle und Programmierung?

Es beginnt am Anfang – bei der Zeugung, geht weiter über die Schwangerschaft, über die Geburt, die Beeinflussung und Zerstörung der Familien, die verschleierte, indoktrinierte Erziehung und Bildung, bis hin zu einem betäubten und fremdbestimmten Leben und das alles endet mit einem Tod, der nicht sein darf. Diese Dinge passieren nicht erst jetzt in unserer Zeit, sondern seit Jahrhunderten, wenn nicht gar seit Jahrtausenden – gibt es das Bestreben, das Leben zu beherrschen und dieses Streben führte zu dem, was wir heute erleben.

Die Zeugung

Kinder entstehen in der Regel durch Vereinigung von Mann und Frau. Man nennt das allgemein Sexualität und darunter ist nicht zwangsläufig Liebe zu verstehen. Von Sex wird heute sehr viel geredet, Sex ist wichtig und Sex ist gesellschaftsfähig. Von Liebe wird weniger gesprochen, außer in Romanen und Filmen, die man als Romanzen bezeichnet, um klar zu machen, dass es nicht real ist, eher was für Träumer.

Man beherrscht die Zeugung. Man kann sie verhindern, oder bereits gezeugtes Leben schnell wieder vernichten. Der wirkliche Zauber, das Wunder schlecht hin – wird kaum noch gefühlt und gefeiert. Schließlich ist es ja offensichtlich. Samen trifft auf Eizelle und fertig ist das neue Leben.

Ein bewusst in Innigkeit und liebevoller Verbundenheit gezeugtes Kind, hat mit Sicherheit eine andere energetische Signatur und andere Anlagen, als ein Kind welches bei einem sexuellen Spielchen mit Dominanz und Gewalt entstanden ist. Doch gerade diese Spielchen erfreuen sich mehr und mehr der Beliebtheit.

Die Schwangerschaft

Dafür gibt es heute unzählige Ratgeber. Viele davon erklären, welche Produkte eine Frau in der Schwangerschaft braucht und anwenden sollte und welche Dienstleistungen sie nutzen sollte. Wie sie sich absichern kann, gegen irgendwelche Schäden und unerwünschten Folgen. Eingeschlossen sämtliche Vorsorgeuntersuchungen, denn defekte Embryos können frühzeitig erkannt und aussortiert werden. Es ist in dieser Welt schwer für Frauen, sich ganz und gar mit dem neuen Leben, was in ihrem Leib heran wächst, verbunden zu fühlen. Denn dieses Fühlen wird nicht unterstützt, sondern die werdende Mutter soll das Gefühl haben, dass andere besser wissen, was sie braucht und was für das Baby gut ist. Es wird so getan, als kann sie es nicht wissen, dabei ist sie die Einzige, die es wissen und fühlen kann. Doch diese Fähigkeit wird vorsätzlich amputiert, seit vielen Jahrhunderten. Mit dem Ergebnis, dass schwangere Frauen sich unsicher fühlen und sich den Ratschlägen und Unterweisungen der Ärzteschaft ausliefern. Diese sind ausgebildet vom System (der Megamaschine) und folgen den vorgegeben Leitlinien, denn sonst machen sie sich womöglich strafbar.

Dies alles, die Umstände der Zeugung, die Umstände der Schwangerschaft, die Verfassung der Mutter, die Unverbundenheit beeinflussen das neue Leben, bevor es überhaupt das Licht der Welt erblickt.

Die Geburt

Die Geburt ist ein natürlicher Prozess, dem jedes weibliche Säugetier und jedes Weib instinktiv folgen kann. Doch durch die Einflussnahme von außen, ob Kirchen, Ärzte oder gesellschaftliche Strukturen – haben die meisten Frauen heute keinen Zugang mehr zu diesem Instinkt. Sie können nicht fühlen, dass sie wissen wie es geht und haben das Vertrauen in sich als Mutter und in die Weisheit ihres Körper verloren. Das macht die Frau unsicher, ängstlich, schwach, hilflos und abhängig. Gleichzeitig macht es sie offen für Manipulationen, solange sie meint, dass diese sie und das Kind unterstützen könnten.

Wehalb für die meisten Frauen klar ist, dass sie im Krankenhaus gebären – die Frage nach einer Hausgeburt stellt sich gar nicht erst. Denn dies wird nicht vom System unterstützt. Die Frauen haben nicht wirklich die Wahl – sondern die, die sich für eine Hausgeburt entscheiden, müssen teilweise regelrecht dafür kämpfen und bewegen sich nicht selten im Konflikt mit dem Gesetz.

Das System ist auch dabei, die Hebammen abzuschaffen und damit diese Möglichkeit der Hausgeburt noch mehr einzuschränken.

All die Umstände bei einer Klinikgeburt, angefangen bei der meist unpersönlichen Betreuung, über das grelle Licht, sowie die hektische Atmosphäre, dienen nicht dazu, dem Baby einen guten Start ins Leben zu bereiten. Hinzu kommen Unsitten wie – das sofortige Durchschneiden der Nabelschnur, sofortiges Waschen und messen und wiegen, sofortiges Impfen – dies alles passiert oft, bevor die Mutter ihr Kind überhaupt gesehen hat.

Die steigende Anzahl der Kaiserschnitte, ist ein weiteres Thema – was zeigt, dass es nicht darum geht, was dem Leben dient, auch wenn es gern so verkauft wird. Denn für ein Kind und auch die Mutter – ist Kaiserschnitt ein Notprogramm, kein natürlicher, gesunder Weg.

Durch all diese Maßnahmen und Zwänge, erzeugt das System, die Megamaschine, traumatisierte und gestörte Menschen, von Anfang an. Menschen die sich besser programmieren und manipulieren lassen, um dem System zu dienen, um Kriege zu führen. Menschen, die nicht in der Lage sein werden zu fühlen, zu lieben und selbstbewusst und selbstermächtigt zu leben. Sondern Menschen die sich fürchten, sich unsicher fühlen und sich bemühen durch Anpassung und Gehorsam Sicherheit zu gewinnen und Erfolg zu erzielen. Diese Menschen zeugen wieder Kinder, denen die Unfähigkeit der Eltern bereits zugrunde liegt und deren Kinder werden noch weiter abgespalten von ihrem wahren Wesen, allein durch entsprechende Zeugung, Schwangerschaft und Geburt.

Das alles hat System, seit Jahrhunderten. Das alles ist kein Zufall. Das ist so gewollt und wir müssen das erkennen.

Wir müssen uns wieder stark machen, für das Leben!

Das ist lange, lange nicht passiert. Denn wir alle wurden Jahrhunderte lang geblendet von dem s.g. Fortschritt, der uns Verbesserungen und Erleichterungen versprach. Doch dieser Fortschritt ist dabei, das ursprüngliche Leben selbst zu vernichten! Leben wird nur noch gestattet, wenn es absolut kontrollierbar und manipulierbar ist. Doch das ist nicht DAS Leben, das ist Sklaverei.

Am Ende muss jeder selbst wählen, was sich wahr und richtig anfühlt. Es mag Menschen geben, die sich wohl und geborgen fühlen, wenn sie beherrscht werden und ihnen jegliche Selbstbestimmung abgesprochen wird. Das ist die große Gefahr – dass zu viele Menschen schon so weit von sich selbst entfernt sind, dass sie es gut und normal und richtig finden, was hier passiert. 

Martina Stubenschrott hat ein mutiges Buch geschrieben, "Schwangerschaft und Geburt – Frauen erinnern sich". Um genau zu sein, sie hat 1:1 transkribiert, was ihr acht österreichische Frauen von ihren Schwangerschaften und Geburten erzählt haben. Ein durchaus ungewöhnliches Leseerlebnis. Eine echte Herausforderung. Denn wir sind es nicht gewohnt, so etwas zu lesen – ungeschminkt, unbearbeitet, unvollständig, unkonventionell.

Doch genau dadurch hat dieses Buch die Kraft, Prozesse auszulösen und Gefühle zu wecken, die weit über das, was da beschrieben steht hinaus gehen.

Dieses Buch ist für alle Menschen, die sich für das Thema Schwangerschaft und Geburt interessieren. Ob als werdende Mutter, als Vater, als GeburtshelferInnen, als MedizinerInnen oder BegleiterInnen – es zeigt, was Frauen gut tut und was sie als störend empfinden und noch viel mehr.

Mir selbst hat das Buch geholfen, meine beiden Geburten, die beide sehr schwierig waren, noch mal neu zu verarbeiten. Bis dahin war ich mir gar nicht bewusst, welches Trauma ich als Mutter durch diese Erlebnisse mit mir getragen hatte. Denn wir haben keine Kultur, die sich dafür verantwortlich fühlt – Frauen und Kinder zu unterstützen, die unzumutbare Erfahrungen unter der Geburt gemacht haben. Da muss Frau sich selber Hilfe holen, doch dazu muss sie erst mal begreifen, was da überhaupt geschehen ist. Ich hatte es zwar gefühlt, doch da alle um mich herum so taten, als wäre alles ordnungsgemäß und nach Plan gelaufen – einzig ich hätte ungehörig viele Schwierigkeiten gemacht - zweifelte ich an meiner Wahrnehmung und schämte mich noch. Viele Mütter mögen das kennen.

Wir sollten uns frei machen, von dem, was uns gefangen hält! Doch dazu müssen wir den Stacheldraht und die Fesseln erst einmal erkennen.
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