Da staunt der Radler. Glasarche 3 ankert am Elsterradweg

Elsteraue: Dorfkirche Profen |

Erfolgreich vom Schlosspark zur Elsteraue verschifft

Heute begann die Glasarche ihre dreijährige Reise durch Deutschland. Am Ende waren die beiden Kapitäne froh, dass alles gut ging mit der „Verschiffung“. Der neue Hafen: die Wiesen der schönen Elsteraue, wo sie für einen Monat vor Anker geht und dort Radler, Wanderer und Einwohner erfreut.

„Ein toller Standort,“ sagt Rainer Helms, nicht nur Kapitän der Verschiffung sondern Initiator des einzigartigen Naturschutzprojektes. Sichtlich erleichtert und glücklich über die Wahl der Elsteraue als Standort ist auch der zweite Mann an Bord Holzkünstler Christian Schmidt. Er schuf in schweißtreibender Knochenarbeit diese Hand aus Eichenholz, welche die Glasarche trägt.

Zuvor konnten die Schlossparkbesucher das Kunstwerk vor der Kulisse der Moritzburg bestaunen. Hier lag sie als Botschafterin zur Bewahrung der Schöpfung seit dem 1. Juni (ZeitzOnline berichtete). Heute begannen morgens um acht Uhr Abbau und Verladung. Alles ging gut. Sogar kleine Nacharbeiten wurden gleich vor Ort erledigt. So hatte sich an zwei Stellen Wasser angesammelt. Ein Fall für Christian Schmidt, der flugs und mit geübter Hand Abhilfe schaffte.

Besuch aus dem Harz

Mit dabei war Besuch aus dem Harz. Dort im Nationalpark wird die Glasarche im nächsten Jahr erwartet. Frank Steingass war extra gekommen, um die Logistik des Transportes zu beobachten. „Aber die Arche und das Holz einmal anzufassen und ihre Wirkung in der Natur zu sehen, das ist wunderbar,“ so Steingass. Er ist im Nationalpark für Öffentlichkeitsarbeit zuständig und kannte das Kunstwerk bislang nur von Bildern.

Als erste Radler vor Ort bestaunte ein Ehepaar aus Dresden das Kleinod in der Flussaue. „Großartig,“ riefen sie, die in Adorf im Vogtland gestartet sind. Ob sie wohl die Botschaft nach Dresden über Leipzig weiter tragen würden? Das werden sie.


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Peter Pannicke aus Wittenberg | 05.07.2016 | 00:35   Melden
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