Natur- und Wildpark Nordmann - Stangerode

  Stangerode: Sporthotel Nordmann |

Der Natur ganz nah!


Eine Tour in den Harz war heute, beim morgendlichen Blick aus dem Fenster ein Muss. Alles andere blieb liegen, die Ausrüstung schnell sortiert.
Es empfingen mich leichte Minusgrade bei strahlendem Sonnenschein. Ich merkte, wie meine Endorphine in mir hoch kochten und bis in die Schläfen kribbelten. Also los!
Oft hatte ich aus Berichten von Bekannten vom Natur- und Wildpark Nordmann in Stangerode gehört. Die Erzählungen waren stets spannend. So entschied ich mich spontan für dieses Ziel. Nach einer reichlichen halben Stunde hatte ich mein Ziel über die B 180, dann über die Gemeinden Meisdorf und Bräunrode erreicht.
Der Parkplatz war mäßig belegt, denn es war relativ früh an diesem Samstagmorgen. Die Sonne stand klar am wolkenlosen Himmel, ich war nicht mehr zu bremsen.
Direkt vorm Hotel, welches einen einladenden, sauberen Eindruck erweckte, konnte ich an einer Informationstafel die Runde wählen.
Die hügelige Landschaft umher war leicht mit Schnee überzogen und unterstrich die Einladung zur kleinen Wanderung.
Der 300 ha umfassende Wildpark, welcher Naturrinderrassen wie Highländer, Galloway, Steppenrinder und Wisente zu bieten hat kann auf drei unterschiedlich langen Routen erkundet werden. Der Besucher findet hier im Wildpark Deutschlands größte Bisonherde. Die kürzeste Route erstreckt sich über 5 km und ist für Besucher mit Kindern besonders geeignet, weil der Weg eine Tierattraktion nach der anderen bietet. Entlang der Wanderstrecke findet der Besucher ausreichend liebevoll gestaltete Rastplätze, welche zum Picknick einladen.
Der Naturpark setzt sich für die Erhaltung der auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten stehenden Wisente ein und arbeitet an einem unter wissenschaftlicher Begleitung geführten Projekt, wonach diese Tierart ausgewildert werden soll.
An den Wegen, welche gut ausgebaut und somit auch mit Kinderwagen gut zu befahren sind, findet der Wanderfreund ebenso einheimische Wildarten wie Rotwild, Damwild, Schwarzwild und Muffelwild. Wer es etwas exotischer mag, wird an den Straußen und Kamelen seine Freude finden.
Alle Tiere sind in großzügigen Gehegen untergebracht und erscheinen sehr zufrieden. Die meisten lagen an ihren Futterplätzen und genossen ganz einfach den sonnenerhellten Samstagvormittag.
Als besondere Attraktionen kann man Kutschfahrten, Safari und Kremser Fahrten buchen. Das Sporthotel macht mit Wellness- und Sportangeboten der besonderen Klasse seinem Namen alle Ehre und hält für kurze Erholungsmomente viele Angebote bereit.
Als ich den Wildpark ordentlich durchstöbert hatte, mit lichdurchflutendem Gehirn am Parkplatz ankam, sah die Parksituation schon anders aus. Direkt vom Parkplatz aus gelangt man auf den Harzer Kräuterstieg und kann dort an besonderen Projekten zur Seifenherstellung, Kräuterschule sowie der Honiggewinnung teilnehmen. Natürlich muss man diese Teilnahmen vorher buchen.
Gefüllt mit Eindrücken fuhr ich zufrieden nach Hause und weiß, dass ich diese Tour im Frühjahr wiederholen werde.
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Annette Funke aus Halle (Saale) | 07.02.2015 | 22:22   Melden
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Martina I. Müller aus Halle (Saale) | 08.02.2015 | 00:32   Melden
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Brunhild Schmalfuß aus Halle (Saale) | 08.02.2015 | 18:06   Melden
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Wolfgang Miers aus Thale | 08.02.2015 | 20:17   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 08.02.2015 | 22:19   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 08.02.2015 | 22:19   Melden
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Jacqueline Koch aus Eisleben | 09.02.2015 | 17:13   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 11.02.2015 | 07:48   Melden
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Dieter Gantz aus Querfurt | 12.02.2015 | 18:20   Melden
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