Spaziergang zum Bärendenkmal auf dem Rambergmassiv

Zirka 800m führt uns der Wanderweg vom Campingplatz Bremer Teich am Wald entlang zu einem historischen Gedenkstein. Dieser stattliche Findling, direkt neben dem Waldweg, erinnert an den letzten erlegten Problem-Bären in den Anhaltischen Waldungen. Mitten in der Woche schien der Teddy noch fit wie Turnschuh. Schlenderte im Jahre 1696 quietschfidel auf dem Rambergmassiv zwischen Viktorshöhe und Friedrichsbrunn durch die Schonung und freute sich des Lebens. Auf dem Bärweg war er einen Augenblick unkonzentriert. Zur Strafe wurde er von einem Jagdmann niedergestreckt. Als Trost erhielt der verstorbene Bär eine gusseiserne Platte mit Inschrift, die einen historischen Findling ziert. Die Widmung berichtet: „Der letzte Bär in den Anhaltischen Forsten wurde hier Ende des siebzehnten Jahrhunderts erlegt.“ Im hiesigen Harzer Blätterwald rauscht es, dass kürzlich auf dem Wanderweg ein Meister Petz der Gattung Ursus-Steiff gesichtet wurde.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 18.06.2015
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Gabriele Degen aus Halle (Saale) | 08.06.2015 | 18:34   Melden
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