Mansfelder Mundart mit Kläre

Ich bekenne, ich bin ein Fan von Gisela Hutschenreuther. Egal, ob sie als Lehrerin für Sitztanz, bei der Seniorenmesse, als Bauchtänzerin oder als „Zeitungsfrau Kläre“ in Mansfelder Mundart unterwegs ist, sie bewegt etwas, sie bewegt ihr Publikum mit ihrer unnachahmlichen Art.
Am Dienstag war sie zu Gast in der Hettstedter Bücherei, um die Zuschauer zum wiederholten Mal zu unterhalten „Wie mich dr Schnawel jewachsen is“. Ja, Kläre zog wieder einmal alle in ihren Bann mit Gedichten und Geschichten direkt aus dem Leben im Mansfelder Land. Mal war in der gut besuchten Veranstaltung andächtige Stille, dann liefen Tränen vor Lachen, bis zuletzt ein tosender Applaus ertönte, der mit einer Zugabe belohnt wurde. So kamen die Zuhörer noch in den Genuss der Geschichte, mit der Gisela Hutschenreuther in diesem Jahr den 3. Preis im Literaturwettbewerb in den mitteldeutschen Mundarten errungen hatte: „Jottes annere Kinger“, eine berührende Geschichte über ihre Arbeit mit geistig und körperlich Behinderten.
Sie ist eine so geniale Erzählerin, dass es wirklich schade ist, dass es von ihr bisher kein gedrucktes Werk gibt!
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Jacqueline Koch aus Eisleben | 07.11.2014 | 18:54   Melden
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